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Jan

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  • »Jan« ist der Autor dieses Themas

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1

17.11.2018, 20:32

Verwilderte Hühner einfangen

Nachdem ich mich dieses Jahr mit den Hühnern ein wenig zurückgehalten habe, melde ich mich mal wieder zu Wort.
Ich stehe momentan vor dem Problem einen verwilderten Hahn einfangen zu müssen. Erst einmal zur Hintergrundgeschichte.
Weil ich die Hühner dieses Jahr einfach mal wild brüten lassen habe hatten wir mehrere Naturbruten, zwei- dreimal auch sehr überraschend. Unser Netz hat leider im oberen Bereich (Aufgrund des liebendgern genutzten Schlafbaumes) einige Löcher aus denen viele Hennen gerne auch mal entwischen. Ich habe mich damit abgefunden und die Hühner gehen jeden Morgen zur Fütterungszeit wieder in den Stall.
Anscheinend muss irgendeiner Henne ein Küken abgehauen sein, denn Anfang des Sommers konnte ich immer mal wieder ca 100 Meter entfernt bei unseren Nachbarn ein kleines, braunes Huhn über die Straße laufen sehen. Es war definitiv voll befiedert aber noch sehr jung. Anfangs dachte Ich eine wildfarbene Henne. Nachdem ich es einige Zeit nicht mehr gesehen hatte, habe ich auf jener Straße dann einen mehr oder weniger schwarzen Hahn gesehen. Aufgrund der starken Ähnlichkeit zu einem meiner Junghähne the ich tatsächlich erst dieser wäre abgehauen. Er war allerdings noch da.
Nachdem wir mit der Besitzerin des Grundstücks auf dem er täglich schläft telefoniert haben hat sich herausgestellt, dass es dasselbe Küken ist. Anfangs war nicht klar ob er wirklich von uns abgehauen ist oder von anderen Nachbarn. Das Aussehen spricht aber für sich.
Anfangs haben wir versucht ihn Nachts zu fangen, wenn er aufbäumt, allerdings schlief er bisher inmer in ca 8 Meter Höhe, man konnte auch nirgendwo eine Leiter anlehnen... Also habe ich versucht eine Falle aus einem Kaninchenkäfig (der Obere Teil aus Gitter), einem Stock und einer langen Schnur aufzustellen. Er hat die Falle komplett ignoriert, egal wo wir sie aufstellten. Das Futter hat er nicht angerührt, egal ob Körner, Tomate oder Salat. Weil der Weg zu unserem Garten nicht weit ist habe ich auch versucht ihn über die Straße bis in unseren Stall zu treiben. Nachdem er allerdings von Vorgarten zu Vorgarten im Zickzack versucht hat mir auszuweichen, ist er auf halber Strecke im Sprint an mir vorbei gerannt und 50 Meter Weit in Zehn Metern Höhe auf einen Baum geflogen. War zwar schön anzusehen, aber er blieb natürlich erst einmal oben.
Heute haben wir versucht einen verwilderten Busch mit einem Netz praktisch zu einer großen Falle aufzubauen. Er war zwar oft in diesem Busch, ist aber sehr schnell geflüchtet und hat sich den ganzen Tag dort nicht mehr sehen lassen. Weil mir langsam die Ideen ausgehen und ja sicherlich einige von euch auch schon ähnliche Erfahrungen gemacht haben (welches Forum wäre sonst geeigneter :D) hoffe ich, dass ihr eventuell noch einige Vorschläge habt. Ich erinnere mich an eine Falle von Dietmar mit mehreren Stöcken, diese wird aber sicherlich auch nicht funktionieren, weil er anscheinend das Körnerfutter nicht frisst.

2

18.11.2018, 10:52

Hallo Jan,
siehe Skizze hier https://www.deutsches-buschhuhn.de/44.der-geisterhahn/ Es dürfte die einzige Möglichkeit sein - evtl. mit einer Henne anlocken?!
Viele Grüße
Dietmar
»Lupus« hat folgende Datei angehängt:

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3

18.11.2018, 18:52

Unbedingt laufen lassen und eine Henne schenken. 👍

Jan

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4

19.11.2018, 08:50

Hallo Jan,
siehe Skizze hier https://www.deutsches-buschhuhn.de/44.der-geisterhahn/ Es dürfte die einzige Möglichkeit sein - evtl. mit einer Henne anlocken?!
Viele Grüße
Dietmar
Hallo Dietmar, genau diese Skizze meinte ich. Ich schätze den Hahn so ein, dass er diese Falle nicht einmal ansatzweise beachten wird. Er kennt seinen Garten und alles fremde ist momentan eine Falle für ihn. Mein aktueller Versuch ist Vertrauen aufbauen und ihn an eine tägliche Fütterung gewöhnen. Er schien bisher nicht wirklich an Futter interessiert zu sein.
Mit einer Henne anlocken ist mir auch schon in den Sinn gekommen, ich denke allerdings nicht, dass das im Sinne unserer Nachbarn ist :D

werdenfelser er akzeptiert den gesamten Garten als sein Zuhause, verscheucht Hasen, Dohlen, Amseln, Tauben, die Katze der Besitzer und manchmal sogar einen freilaufenden Fasan. Unser Gehege ist wie gesagt nicht komplett dicht unendlich ich befürchte, dass er nach einiger Zeit abhauen und wieder in sein Zuhause flüchten wird. Wo er meiner Meinung nach auch hingehört, weil er sich eben dort sehr wohl fühlt, sich auskennt und anscheinend perfekt dafür gemacht ist.

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5

20.11.2018, 12:50

Hallo Jan,
Der gefällt mir. Mit einer Fuchslebendfalle habe ich bisher noch alle gefangen.
Viel Glück. :thumbsup:

6

Heute, 08:26

Moin moin,
habe gerade ein Ähnliches Problem.. Meine Hühner leben frei in einem großen Garten (ca. 2ha) und sind eigentlich auch immer recht brav innerhalb dieses Gartens geblieben. Nun hab ich dieses Jahr leider fast ausschließlich Hähne in meiner Nachzucht gehabt und die scheinen sich jetzt (zuweilen zwei) neue Reviere zu suchen. Zumindest bekommen meine Eltern (ich selbst bin selten zuhause) nun ständig Anrufe aus dem Dorf, dass ein Hahn bei ihnen leben würde. Die Zeichnung mit der Falle ist eine gute Idee, werde das mal ausprobieren. Auf Dauer wird das aber sicherlich keine Lösung bleiben, denn ich vermute, dass die Überzahl an Hähnen immer wieder auf Revierneubildungen hinauslaufen wird. Oder wie ist eure Erfahrung damit? Oder habt ihr auch Junggesellenengruppen wie die meine an einem Ort zusammenhalten können? Es liegt vermutlich auch daran, dass ich nur noch sehr wenig Hennen habe.
Aus besagtem Grund werde ich wohl zwei drei Hähne abgeben müssen. Hat jemand Interesse? Standort ist nähe Hannover.
Ansonsten müssen Sie wohl oder übel in den Topf wandern, um den Dorfsegen auf Dauer gerade hängen zu haben.
Für Ideen und Anregungen wäre ich sehr dankbar.
LIebe Grüße!

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