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1

17.04.2016, 14:05

Buschhühner im Revier

Moin,

wer von euch hat Buschühner im Revier?
Selbst wenn es nur ein Hahn oder eine Henne is die schon etwas länger überlebt hat.
Ich hätte gerne ein paar Erfahrungen zur Auswilderung von Buschühnern und zu Buschhühnern im Revier.

Danke :D

Gruß
Onno

2

17.04.2016, 18:07

Hallo Onno,
Buschhühner haben etwa die gleichen Bedürfnisse wie Fasane. Die Hecken dürft breiter sein und einige Fichten oder andere immergrüne Gehölze (für den Winter) wären auch nicht schlecht. Kennst Du das Buch "Fasanenhege zeitgemäß"? Kann ich nur empfehlen.
»Lupus« hat folgende Datei angehängt:
  • Fasanenbuch.jpg (40,25 kB - 8 mal heruntergeladen - zuletzt: 25.01.2017, 12:35)

Heimdall

Fortgeschrittener

Beiträge: 315

Wohnort: Niedersachsen

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3

17.04.2016, 18:44

Moin Moin Onno,

mir ist vor Jahren mal ein Buschhahn entlaufen.
Dieser hat sich 1 Km von mir entfernt in einem größeren Waldstück niedergelassen.
Ein befreundeter Jäger hat ihn fast zwei Jahre lang immer mal wieder gehört.
Hätte nicht gedacht das er so lange durchhält da meine Tiere lange nicht so wild wie z.B die von Lupus sind.

4

17.04.2016, 19:53

Hallo Onno,
Buschhühner haben etwa die gleichen Bedürfnisse wie Fasane. Die Hecken dürft breiter sein und einige Fichten oder andere immergrüne Gehölze (für den Winter) wären auch nicht schlecht. Kennst Du das Buch "Fasanenhege zeitgemäß"? Kann ich nur empfehlen.

Moin Dietmar,

das habe ich schon und ich fahre auch nächsten Monat zum Klaus :D.
Wir hab ein Fasanenrevier und sind da momentan an der Biotopverbesserung dran also müsste das wohl passen.
Wildäcker und Fichtendeckungen, die auf 1,50m immer gekürzt werden sind vorhanden und wir pflegen seit letztem Jahr die Hecken auch wieder.
Ich werde ja auch dieses Jahr Rebhühner auswildern mit der Hoffnung auf Wiederansiedlung, aber das ist andere Materie :).
Buschhühner werde ich erstmal versuchsweiße hinterm Haus auswildern.

Gruß
Onno

5

19.04.2016, 09:07

Hallo Onno,
dann bestelle Klaus viele Grüße von mir.
VG
Dietmar
»Lupus« hat folgende Dateien angehängt:
  • rk.jpg (161,6 kB - 17 mal heruntergeladen - zuletzt: 08.10.2016, 21:25)
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6

19.04.2016, 13:49

Hallo Onno,
dann bestelle Klaus viele Grüße von mir.
VG
Dietmar
Das werde ich, aber bevor ich zum Klaus fahre, werde ich bei dir noch die Wildblütigen abholen.
Gute Bilder :)

Gruß
Onno

7

25.09.2016, 08:03

Hallo Onno,
Du hast eine PN , die u.U. interessant sein dürfte. Ein Institut sucht Gabelschwanzhühner bzw. auch deren Bezugsqullen. Vielleicht kannst Du
Kontakte zu den Dir bekannten Züchtern herstellen bzw. dem Institut Bezugsquellen benennen. Evtl. kann man dann zu einem späteren Zeitpinkt etwas preisgünstiger von dort ein Gabelschwanzhuhn beziehen.....
VG
Dietmar

8

24.10.2016, 19:24

Bis jetzt hielten sich 7,1 Buschhühner im Revier. Vor anerthalb Wochen setzte ich noch zwei nicht zur Zucht geeignete, wildblütige Hähne dazu (1x lafayette, 1x sonnerat).
Ich habe noch 7 Junghühner die bald dazukommen, wovon 5 Hennen sind.
Zu allem führe ich Bericht.
Bei genug Interesse mache ich Bilder und Videos.

Jan

Anfänger

Beiträge: 192

Wohnort: Kreis Soest

Beruf: Schüler

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9

24.10.2016, 19:49

Also mich würde das interessieren. Warum waren die Hähne nicht "gut genug"? vom Verhalten und der Gesundheit, oder zu große Kämme und Kehllappen, zu lange Sicheln, oder ging es mehr so in die Richtung 'Rückenlinie leicht gekrümmt' und 'Sicheln zu stark gewölbt'? Aber darauf achtest du meines Wissens nicht drauf oder?

Was ist aus den Gabelschwanzhühnern geworden? konntest du Verbindungen herstellen? ich fände das ja interessant zu sehen das Verhalten der Kreuzungen, vor allem auch in der Natur. Wald oder Wiese? wäre für Dein Ziel ja zu hoffen, dass die 'Wiesenhühner' überwiegen. Viel Erfolg :thumbup:

Beiträge: 92

Wohnort: Oberbayern

Beruf: Hufschmied

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10

24.10.2016, 20:08

Hallo Onno,
toll was du da machst,würde mich sehr über Bilder freuen!

Gruss Hubert

Sorteng

unregistriert

11

24.10.2016, 20:39

Wie viele likes braucht es damit sich das Fotos machen lohnt? :rolleyes: :wacko:

12

25.10.2016, 13:34

Die Hähne hatten zu viel Kamm. Erbsenkamm muss das Ziel sein um den Winter zu überleben.
An Gabelschwanzhühner ist nicht zu kommen wenn man nicht gerade 800€ pro Hahn bezahlen will, es ist nahezu unmöglich und etwas was sich mit der Zeit ergeben muss. Ich habe viele Ziergeflügel Wildgeflügelkontakte. Darüber muss ich mal gucken aber nach meinem Stand gibt es vielleicht 4 Züchter in DE.
Also mich würde das interessieren. Warum waren die Hähne nicht "gut genug"? vom Verhalten und der Gesundheit, oder zu große Kämme und Kehllappen, zu lange Sicheln, oder ging es mehr so in die Richtung 'Rückenlinie leicht gekrümmt' und 'Sicheln zu stark gewölbt'? Aber darauf achtest du meines Wissens nicht drauf oder?

Was ist aus den Gabelschwanzhühnern geworden? konntest du Verbindungen herstellen? ich fände das ja interessant zu sehen das Verhalten der Kreuzungen, vor allem auch in der Natur. Wald oder Wiese? wäre für Dein Ziel ja zu hoffen, dass die 'Wiesenhühner' überwiegen. Viel Erfolg :thumbup:

13

25.10.2016, 13:36

Wie viele likes braucht es damit sich das Fotos machen lohnt? :rolleyes: :wacko:
Wenn ich auf der Rehjagd welche sehe mache ich immer Fotos nur sind sie sehr scheu geworden. Aber auf 30 40m lassen sie sich noch gut beobachten.

14

28.10.2016, 20:12

Die Hähne hatten zu viel Kamm. Erbsenkamm muss das Ziel sein um den Winter zu überleben.
Hallo, erstmal...


Ich hatte ja eigentlich nie vor zu schreiben, aber eine Sache interessiert mich:
Was passiert mit den Tieren vor, oder bei Winteranbruch?

15

28.10.2016, 21:17

Unsere milden Winter überleben sie alle mal, in Großbritannien gab es auch schonmal wilde Bankiva, nur das Ziel muss ja noch mehr Härte sein.
Die Hähne hatten zu viel Kamm. Erbsenkamm muss das Ziel sein um den Winter zu überleben.
Hallo, erstmal...


Ich hatte ja eigentlich nie vor zu schreiben, aber eine Sache interessiert mich:
Was passiert mit den Tieren vor, oder bei Winteranbruch?

16

28.10.2016, 23:28

Unsere milden Winter überleben sie alle mal, in Großbritannien gab es auch schonmal wilde Bankiva, nur das Ziel muss ja noch mehr Härte sein.
Die Hähne hatten zu viel Kamm. Erbsenkamm muss das Ziel sein um den Winter zu überleben.
Hallo, erstmal...


Ich hatte ja eigentlich nie vor zu schreiben, aber eine Sache interessiert mich:
Was passiert mit den Tieren vor, oder bei Winteranbruch?
Also werden von Dir Tiere ausgewildert, welche sich dazu nicht eignen....

17

29.10.2016, 00:08

Hallo!

Ein zu großer Kamm wird nicht gleich den Tod des freilebenden Huhns bedeuten. Allerdings kann es zu Erfrierungen kommen die den Organimus und die Aktivität schwächen können.
Bei einer geplanten Einkreuzung mit Gabelschwanz wird es sicher etliche Generationen dauern, bis der Kamm wieder so sein wird, dass er dem Ziel entspricht.
Die Futtersuche sollte nicht das Problem sein. Es gibt genug Luderplätze und ich denke auch nicht, dass Onno die Tiere wissentlich in widrigen Witterungsverhältnissen verhungern läßt.

VG
Claudia

18

29.10.2016, 08:40

Bergische Schlotterkämme haben z.B. sehr große Kämme und wurden vor der "modernen" Hühnerhaltung mehr oder weniger "halbwild" auf den
Höfen des Bergischen Landes gehalten. Die Kämme waren bei den damaligen strengeren Wintern sehr dem Frost ausgesetzt, der Rasse hat es nicht
geschadet. Ich würde auch den Hahn mit dem kleinsten Kamm (bei gleich guten Hähnen) behalten und den anderen ins Revier setzen. Gewisse Selektions-Parameter muß man sich schon setzen, deshalb ist der freigelassene Hahn noch lange nicht dem Tode geweiht. Ich fürchte, hier beißt man sich an einem
Thema fest, das eigentlich sekundär zu betrachten ist. Die Kämme dieser Hähne sind sicherlich nicht größer als bei Deutschen Zwergen, also ..... ist das
Thema gar kein Thema...... oder wie heißt es so schön: "hätte, hätte, Fahrradkette..."

19

29.10.2016, 08:42

Ja da hast du Recht und es zeigt sich trotzdem das sie die Fasanenfütterung zwar annehmen aber nur bedingt weil ich sie sehr oft am Waldrand auf Grünfuttersuche sehe. Ein Hahn wurde leider noch vom Bussard gerissen aber zu den 8,1 werden noch 3,4 dazukommen ich kann jetzt denke ich sehen was Hahn und was Henn wird. Ein Bekannter hat auch mal ůber Jahre normale Buschhähne rausgelassen die beim Laubfall immer gerissen wurden. Ich bin zuversichtig das diese es packen zwei tragen immerhin Wildblut und es sind noch viele Fichten als Deckung vorhanden.
Hallo!

Ein zu großer Kamm wird nicht gleich den Tod des freilebenden Huhns bedeuten. Allerdings kann es zu Erfrierungen kommen die den Organimus und die Aktivität schwächen können.
Bei einer geplanten Einkreuzung mit Gabelschwanz wird es sicher etliche Generationen dauern, bis der Kamm wieder so sein wird, dass er dem Ziel entspricht.
Die Futtersuche sollte nicht das Problem sein. Es gibt genug Luderplätze und ich denke auch nicht, dass Onno die Tiere wissentlich in widrigen Witterungsverhältnissen verhungern läßt.

VG
Claudia

20

02.11.2016, 12:09

Off-Topic

Hallo Onno,
Du hast eine PN , die u.U. interessant sein dürfte. Ein Institut sucht Gabelschwanzhühner bzw. auch deren Bezugsqullen. Vielleicht kannst Du
Kontakte zu den Dir bekannten Züchtern herstellen bzw. dem Institut Bezugsquellen benennen. Evtl. kann man dann zu einem späteren Zeitpinkt etwas preisgünstiger von dort ein Gabelschwanzhuhn beziehen.....
VG
Dietmar
Hallo Dietmar und Onno,
könnt ihr mir den Kontakt zum Institut geben? Ein Freund von mir steht mit jemandem im Kontakt der 2,0 gallus varius abgibt:
http://www.tierflohmarkt.de/anzeige-solo.php?ID=540023

Der Preis liegt bei 600€ pro Tier, können am 14. in Richtung Holland mitgenommen werden.

Gruß Marius

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