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101

01.02.2016, 14:25

Doch, so einfach sehe ich das ;). Ich weiß, dass Du wirklich vom Regen in die Traufe gekommen bist, als Du seinerzeit mit den Hühnies angefangen hast und dadurch als gebranntes Kind sensibilisiert wurdest. Allerdings glaube ich, ev. ein bisschen übersensibel, Du machst Dir da zuviele Gedanken, denke ich... Oder hatte die Henne von Mariechen (?) nur rein zufällig dieselbe Panne, obwohl es in deren Reihen ansonsten auch keine Probleme gibt?
Kleine Anmerkung: Mann, was ist das nervtötend, das nach einem Smiley oder einer Textbearbeitung dann a) der Text so winzig wird und wenn man ihn b) auf Schriftgröße "10 pt" zurück bearbeitet, zu groß wird :(...

Ist doch keine Schande, die Möglichkeit zuzulassen, dass sich freilebens- bürtige Vögel ausschließlich in der Voliere den Hintern ab- langweilen. Die ganzen Schweine, die sich in der Intensivhaltung gegenseitig die Schwänze abfressen sind auch alle genetisch mangelhaft? Und nicht einfach nur vollkommen unterfordert und gelangweilt? Und wenn das genetisch wäre, ob dann die Züchter nicht schon längst gegengesteuert hätten? Hey, die haben sogar zwei zusätzliche Rippenpaare (= mehr Koteletts) an die Schweine drangezüchtet bekommen, da würde so eine genetische Malesse doch gar kein Problem darstellen.

Oder die ganzen verhaltensgestörten Viecher in den Zoos, wie die Füchse, die metertiefe Achten in den Gehegeboden laufen, weil sie mit ihrem instinktiven Laufdrang irgendwo hin müssen? Oder die Eichhörnchen, die stundenlang dieselben Bahnen springen, als hätten sie Quecksilber in den Adern.
Oder die webenden Elefanten, die Stunde um Stunde dastehen und mit dem Kopf umherschlenkern? Oder die Eisbären, oder oder oder... Alles, wessen Lebensweise die enge Gefangenschaft nicht passt und unterbeschäftigt ist, kriegt irgendwann eine Klatsche. Sicher ist man dann vordergründig selbst nicht dafür verantwortlich, wenn man es auf die Gene schieben kann, das ist jedoch in meinen Augen nur eine Ausflucht, sozusagen ein Schönreden.

Ist jetzt ja aber alles ohnehin egal und vorbei, denn wir haben ja beide gelernt, dass ehemals freilebende und auch so geborene und aufgewachsene Buschhühner nichts für die ausschließliche Volierenhaltung sind.
Rekapituliere doch noch mal selber: Wann fing das Federkiel- und Schwanzgerupfe an bei den beiden Hennen?
Ich würde 'nen Besen ohne Salz drauf verputzen, dass es bald darauf war, nachdem Du aufgrund Verlust- Vermeidens die Bande nicht mehr in die nachmittägliche Freilauffrische entlassen hast, sondern permanent drin hieltest. Oder?

Ist in keiner Weise böse oder provokant gemeint, nur direkt gesagt/-fragt, denn ich möchte ja auch gerne draus lernen und mir meinen Reim drauf machen ;).

Sorteng

unregistriert

102

01.02.2016, 14:48

Zootiere egal wie viele Generationen sie schon Zootiere sind, sind doch Wildtiere die nicht domestiziert wurden. Das Buschhuhn ist auch kein reines Wildtier. Die Vergleichbarkeit würde ich anzweifeln.

Deine Paloma hat keinen Schlag weg, aber sie ist scheinbar nicht für die Volierenhaltung geeignet. Du und Heidi ihr könnt beide recht haben. Solche Verhaltensweisen können auch in der Genetik liegen. Wie das nun bei Paloma aussieht kann man nur raten. Vielleicht ist es nur das eine oder das andere. Vielleicht ist es eine Kombination aus beidem.
Vielkräher Rassen beweisen ganz gut das man auch auf Verhaltensweisen züchten kann. An sonsten hab ich auf dem PC auch noch den Artikel "Praxisorientierte Legehennenzüchtung" rumliegen.
Da gibt es auch einen Absatz mit Namen "Verhaltensmerkmale - Anpassungsfähigkeit an bestimmte Haltungsbedingungen" in dem davon gesprochen wird das Federpicken eben auch eine Veranlagung sein kann.
Der Industrie geht es bei Kanibalismus ums Geld. Wenn es ums Geld geht schlampen die nicht und von daher würde ich deren Ergebnissen durchaus vertrauen.

Hier der Artikel: http://literatur.ti.bund.de/digbib_extern/dk042547.pdf

Heidi

Aussteigerin

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103

01.02.2016, 15:43

Danke Fabian für den interessanten Link. :)

Andreas,das ist von mir auch in keinster Weise böse gemeint.
Gebrannte Kinder machen sich vielleicht mehr Gedanken, aber verkehrt ist das bestimmt nicht.
Ob man da von Panne sprechen kann bei den beiden Hennen :S - weiß ich nicht - aber wer sagt Dir denn überhaupt das es in deren Reihen keine Probleme gibt ?
Es schreibt nur niemand was zu diesem Problem !

Du siehst doch an der 2.Henne von Marie das es durchaus möglich ist ein Tier aus Freilandhaltung ohne Probleme ausschließlich in einer Voliere zu halten.

Nein, der Federfraß begann nicht nachdem der Freigang am Nachmittag gestrichen wurde, sondern schon mehrere Wochen vorher,
nämlich als Arnaud anfing zu mausern.

104

01.02.2016, 15:53

Buschhühner wurden absichtlich dedomestiziert, und auch die Vorfahren der Javaneser (und der Buschhühner) sind seit Jahrhunderten zur Hauptsache halbwild gewesen- ist in meinen Augen also durchaus vergleichbar... Ich weiß, dass man auf Zahmheit bzw. "Gefangenschaftstauglichkeit" züchten kann, das hat mir nicht zuletzt unser seinerzeitiges Sikawild im Vergleich mit dem schon halb domestizierten Damwild vor Augen geführt.
Sicher sind die Buschies mehr Haus- als Wildtier, aber sage das beispielsweise mal Dietmars Wildblütigen, die teils dieselben Wurzeln haben. Denen ist das auch egal, dass sie keine Wildtiere sind und seit fast 40 Jahren und ebenso vielen Generationen nur noch in Volieren gezüchtet werden. Rausgesetzt kriegst Du die außer mit Hinterlist und Fallen auch nicht wieder- ich persönlich sehe da keinen großen Unterschied, auch im Hinblick auf Javaneser und "normale Buschhühner" nicht, und vllt. solltest Du erstmal selber welche haben, um das umfassender beurteilen zu können- was jetzt nicht böse gemeint ist.

Heidi: Gott sei Dank für deinen nachfolgenden Post
Denn das hier:

Zitat

Wenn ich mir das nicht genauso gedacht hätte, wären wir an besagtem verschneiten Sonntag mit unseren A..... zu Hause geblieben und sie wäre stillschweigend im Topf gelandet.
... beleidigt mich nicht nur fast, sondern wirklich. Ich weiß, dass der Kuchen und der Kaffee vllt. für Euch ein Witz waren, aber ich habe Euch a) nicht gezwungen und b) Dir im Vorhinein den Segen erteilt gehabt, sie zu exen... Nee, sorry- ich weiß, magst Du alles vllt. nicht so meinen, aber das ist jenseits meiner Grenze des guten Verständnisses, und langsam vergeht mir jeder Kommunkationswille, weil ich damit überhaupt nicht auf spontane Weise umgehen kann.

Wenn ich jedes Mal das Gefühl habe, alles auf die Goldwaage legen zu müssen, was ich sagen will, um auf Widerrede oder andere Meinung nicht wieder mit so einer Angepi...theit erwidert zu werden, dann macht mir das hier langsam echt keinen Spaß mehr.
Tut mir ganz ehrlich leid, aber wenn "Indiviualität" im Buschhuhn- und Javanesersinne zur Hauptsache aus Eigenbrötlertum, Sturheit und Abgehobenen wie Klaus besteht, dann herzlichen Dank, aber das kann ich auch alleine, da brauche ich kein Forum und fortwährendes Aufregen dafür ;( ...

Heidi

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105

01.02.2016, 16:09

Was hast denn jetzt für Probleme ?

Ich hab Paloma zurück gebracht weil ich der Meinung war das sich ihr Fehlverhalten bei Deiner Haltungsweise wieder legen würde !!!
Versteh das doch richtig, Mann !

Kaffee und Kuchen ein Witz -- -- totaler Blödsinn.Der war lecker ! Komm mal wieder runter.

106

03.02.2016, 09:00

Artübergreifendes Federfressen = Taubenjagd

Ein Federfressen unter den Hühnern konnte ich in den ganzen Jahren nicht feststellen. In den geichen Volieren halte ich noch Felsentauben und hielt dort auch Lachtauben. Während die Felsentauben ein festes straffes Gefieder haben,weisen die Lachtauben ein eher lockeres Gefieder auf. Aus Futterneid hacken die Hühner bei der Fütterung auch nach den Tauben und verjagen diese. Vor einigen Jahren verlor eine Lachtaube einige Federn dabei. Die Federn wurden von den Buschhühnern aufgepickt. Seitdem machen die Hühner gezielt Jagd auf Lachtauben. Die Lachtauben wurden separiert und es ist wieder Ruhe. Die Felsentauben werden zwar vom Futter verjagt aber nicht gejagt. Das Gefieder der Buschhühner, auch das der Felsentauben, ist weiterhin ok.

107

03.02.2016, 16:16

Ergänzung zum Thema Federfressen

Die Buschhühner jagten die Lachtauben richtig. Wenn sie eine Lachtaube erwischten, blieb nur das Skelett übrig. Junge, auf dem Boden ausgebrütete Felsentauben blieben unbeachtet und unberührt. Lachtauben wurden wie junge Sperlinge, Mäuse, Blindschleichen und Käfer gezielt gejagt und erlegt.

Heidi

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108

03.02.2016, 17:14

Ich, als sensibilisierte ;) Züchterin , wollte eigentlich zu dem Thema hier nach den letzten Beiträgen überhaupt nix mehr schreiben.
Tut mir leid wenn ich mir ein wenig mehr Gedanken über bestimmte Sachen mache, aber wenn dann gleich Abgehobenheit, Eigenbrötlertum und Sturheit in den Raum gestellt wird,
hmm....da fehlen mir die Worte.
Ich weiß auch eigentlich nicht warum ich jetzt schon wieder schreibe.....es wird ja eh wieder falsch verstanden, egal wie ich es ausdrücke.
Bin nach wie vor davon überzeugt das Gene eine große Rolle spielen ob ein Tier die Volierenhaltung problemlos übersteht oder nicht.

Außerdem bin ich davon überzeugt das ich nicht der einigste bin, der diese Probleme hat.

Ich geb Euch 2 Beispiele.

1.




Das sind Bilder von Arnaud , aufgenommen im Februar 2015.
Keinem, außer einem, ist damals irgendetwas aufgefallen.
Damals hat die Buschhenne von Marie den kompletten Halsbehang von Arnaud "bearbeitet". Zuerst wurde gezupft, später gefressen!
Kann man auf den Bildern sehr gut sehen. ;)

2.
Ich hab´s schonmal gesagt, geht zur Startseite und schaut Euch die Tiere auf dem Ast an.
Hab gefragt ob diese Tiere aus Freilandhaltung oder Volieren stammen.Es gab leider keine Antwort.
Warum hat der dort abgebildete Hahn kein Sattelgefieder mehr ? :rolleyes:

Sorteng

unregistriert

109

03.02.2016, 17:40

Die Tiere vom Banner sind von KHG und so weit ich weis aus Volierenhaltung. Das Bild vom Banner kannst du auf der Buschuhnseite in "KHGS Galerie" in groß und unbearbeitet sehen.

Heidi

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110

03.02.2016, 17:50

Danke Fabian,

es spielt keine Rolle von wem die Tiere sind, mich interessierte nur wie die Tiere gehalten werden.

Heimdall

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111

03.02.2016, 22:36

Also bei den Ostpreußen hab ich definitiv auch noch nie Federfressen gehabt.

Aber in dem gleichen völlig offenen Hühnerbereich hatte ich, vor der Rückkehr der Elbinger, deutschen Sperber und amerikanisch Leghorn laufen.
Ich kann mich gut daran erinnern das eine Leghorn-Henne diese Marotte irgendwann ausübte und sich andere Hennen diese Unart abguckten.
Gefressen hat sie die Federn allerdings nicht.

Es ist nur eine von vielen Hennen im laufe der Jahre also ein sehr kleiner Prozentsatz aber bei Ihr kann ich Langeweile sowie Platzenge ausschließen.

khg

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112

04.02.2016, 00:14

zu dem Hahn :Sohn vom Ammenhahn aus einer Wildmix-Henne.es ist ein Junghahn mit Wildblut, der noch gar keinen ausgebildeten Sattelbehang hat.Alle Hähne aus der Verbindung hatten erst sehr spät ein Prachtkleid. Es ist der Hahn, den Lupus letztens in Erwitte fotografiert hat.
Außerdem sind die Tiere nicht in Volierenhaltung, sondern nur während einiger Stunden am Tag in der Voliere gewesen , ansonsten frei.
KHG

Sorteng

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113

04.02.2016, 10:58

Danke fürs richtig stellen.

Heidi

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114

05.02.2016, 09:20

Danke !

Interessant.....kommt also auch bei freier Haltung vor und muß nicht zwingend was mit Langeweile zu tun haben.
Außerdem.....nicht alles was nach Mauser ausschaut, ist auch Mauser. ;)

khg

Buschhuhn-Greis

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115

05.02.2016, 21:20

und nicht alles, was wie federfressen aussieht, ist federfressen.
Der Hahn war nicht angefressen, Er hat die Schwungfedern im Moment der Aufnahme sehr hoch liegen.

Heidi

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116

06.02.2016, 06:00

Das war auch nicht auf den Hahn bezogen........

Heimdall

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117

06.02.2016, 18:14

Freie Haltung ist in dem Fall ein dehnbarer Begriff,
die Tiere waren damals natürlich Nachts im Hühnerstall eingesperrt.

Mauser oder Federfressen ist vom Streubild her allerdings deutlich zu unterscheiden.
Den Unterschied dürfte sogar einem ungeübten Auge auffallen.

Heidi

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118

07.02.2016, 09:45


Den Unterschied dürfte sogar einem ungeübten Auge auffallen.


Das wäre schön wenn das so wäre.
In den unterschiedlichsten Foren gibts immer wieder Bilder mit unterschiedlichen Streubildern , dazu heiße Diskussionen ob es sich um Federfraß,Mauser oder Schädlingsbefall handelt.
Also scheint das für die meisten keineswegs so klar zu sein.

Heimdall

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119

07.02.2016, 09:56

Bilder hin oder her, wenn man mit offenen Augen die Tiere und deren Umgebung begutachtet bekommt man schnell raus worum es sich handelt.
Anhand eines einzelnen Fotos das jemand einstellt ist das natürlich schwerlich zu beurteilen.

Heidi

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120

07.02.2016, 10:21

wenn man mit offenen Augen die Tiere und deren Umgebung begutachtet bekommt man schnell raus worum es sich handelt.


Da geb ich Dir vollkommen Recht.............beobachten ist alles.
Genau das hab ich im Fall Paloma tagelang gemacht, ohne sicheren Beweis.
Über Tag passierte gar nix........erst wenns dunkel war, legte sie los.
Dabei war ich mir eigentlich sicher das Hühner in der Nacht nichts sehen.

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