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61

07.01.2016, 12:57

Hallo Heidi,

meine Hühner bekommen set 45 Jahren nur Weizen, Mais,Küchenabfälle und das was sie Draussen finden.
Der Auslauf ist allerdings unbegrenzt.
Solche Probleme hatte ich bei selbstgezogenen Tieren noch nie, weder Federpicken noch andere Krankheiten.
Niemals würde ich so einen Dreck wie Blutmehl füttern, und das nicht nur weil ich gerne Eier und ab und an
ein Hähnchen essen.

VG
Hubert

Heidi

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62

07.01.2016, 15:27

Auweia....jetzt wird das hier ein Ernährungs -Thread.

Hallo Hubert,

Du hast unbegrenzten Auslauf, die Möglichkeit hat nicht jeder.
Ein Ausstellungszüchter wird außerdem seine besten Tiere nicht den ganzen Tag im unbegrenten Auslauf halten.
Ich denke Tiere in Volierenhaltung müssen oder sollten schon anders ernährt werden als in Freilandhaltung, sonst wird es bei einer solchen Fütterung wie deiner zu Mangel kommen.

Ob nun jemand Blutmehl verfüttert oder nicht, sollte jeder für sich entscheiden.
Dazu gibts im Hüfo einige interessante Threads mit einigen interessanten Links.

Auf das Blutmehl bin ich durch einen Beitrag von Andreas gestoßen.
Ja - ich habe monatelang Blutmehl an meine Tiere verfüttert, aber seit mehreren Wochen ist Blutmehl von meiner Liste gestrichen.
Ich kann dir auch genau sagen warum - das Zeug stinkt zum Himmel !

(Ich hör schon den Aufschrei von Andreas - jetzt ist das der Grund.)

Nein, ist es eben nicht.Paloma startete das Problem noch während der Zeit als hier Blutmehl verfüttert wurde.
Es gibt auch andere Wege seine Hühnchen gesund zu ernähren, aber dazu werde ich mich keinesfalls äußern!


Ich kann mir kein Urteil darüber erlauben ob es bei Dir Federpicken gibt oder nicht.
Meine Aussage lautete , es ist weiter verbreitet als ihr glaubt,die meisten sehen es nicht , zumindest die ersten Anzeichen nicht,
oder wollen es nicht sehen oder es wird ignoriert.

Gruß Heidi

63

07.01.2016, 15:56

Was ist denn daran Dreck, werdenfelser?
Magst Du Blutwurst? Denkst Du, da ist noch pur Blut drinne, wie zu Zeiten des Haus- Wurstens?
Zu Deiner Info: Schweineblutmehl/ Hämoglobinpulver darf nur in speziell zertifizierten Schlachthöfen gewonnen werden. Und zwar weil: Das Vollblut in seine Bestandteile getrennt wird- das gewonnene Plasma wird pulverisiert und geht in die Humanmedizin. Die übrigen roten Blutkörperchen werden sprühgetrocknet, gemahlen und zu Hämoglobinpulver. Wahrscheinlich ist der Kram darum auch so teuer, denn Geflügelblutmehl würde es weit billiger geben. Wäre aber widersinnig, an seine Tiere zu verfüttern, was man eigentlich vermeiden will und weswegen man selber Hühner hat...
Sicher sind auch die Schweine intensiv gehalten, aber das ist nun wirklich kein "Dreck", wie Du es nennst, auch wenn es manchmal arg müffelt, was aber eher der Lagerung geschuldet ist.
Meine Eier und Tiere schmecken allerbestens, erst gestern habe ich einen Junghahn ins Asia- Gemüse geschnetzelt und ich wäre fast zerschmolzen, als ich in die Keule biss. Die war zwar winzig, aber meine Fresse, die beiden Wildfasane die ich mal hatte, die haben höchstens entfernt so gut geschmeckt! Schönes dunkelrotes Fleisch- SO müssen Hühner schmecken, und sogar die Brust war lecker, die ja sonst immer am ehesten nach nix schmeckt...
Aber ich schweife ab:

DU magst ja unbegrenzten Auslauf haben, sehr schön für Dich, aber wenn man beschränkten Platz hat, den die Hühner jahrelang kontinuierlich und zwangsläufig intensiver belaufen und abweiden, was soll man denn dann machen? Unter 1 Hektar naturbelassenem Auslauf keine Hühner halten?!?
So simpel ist die Rechnung leider nicht- irgendwann sind auch bei sehr dünn besetztem Auslauf, aber ständiger Nutzung, alle Insekten etc. soweit reduziert, dass nur noch von außen neue zuwandern können.
Und wenn "außen" nur gepflegte Gärten, Intensivwiesen, -weiden, -wälder oder -äcker sind, dann ist es mit der Artenvielfalt in der Selbstversorgung der Hühner auch ganz schnell Essig. Von wo nix ist, da kann auch nix nachwandern, weder Flora noch Fauna, so einfach ist das, und ergo sind die Hühner mangelernährt, wenn man dann seine Verantwortung nicht wahrnehmen will...
Das ist jetzt NICHT (!) auf Dich gemünzt, Heidi, sondern nur eine Erklärung, dass man außerhalb idealer Haltungsformen wie werdenfelser sie wohl glücklicherweise hat halt irgendwann fehlendes beisteuern muss!
Ich habe mit diesem angesprochenen "Dreck" allerbeste Erfahrungen gemacht, wozu auch noch gut zu wissen wäre, dass nahezu NICHTS an die Wertigkeit und den Proteingehalt von Hämoglobinpulver herankommt. Kein Hackfleisch, keine Mehlwürmer, keine noch so teuren Hundedosenfutter...
Dem Proteingehalt von 93- 98 % und sonstigen Nährwerten kommen nur Freiland- Kerbtiere nahe, die zwischen 60 und 80 % Protein enthalten... Womit sich erklärt, was die Aufgabe des Hühnerhalters ist, wenn der Auslauf zwar groß und wenig besetzt ist (bei mir 12- 24 (max. 40) Tiere auf 1200 m², draufknallen könnte ich rechnerisch 120...), aber nach Jahren der täglichen Nutzung doch irgendwann mal nahezu blank geputzt ist von tierischem Leben...

Heidi:

Dann hast Du meinen Segen, haue ihr halt eine vor die Nuss, wenn Du findest, dass es an nichts außer ihrem Verstand hapert.
Als kleine Info an alle: Dann gibt es von mir aber auch nie wieder Tiere aus Freilandhaltung in Volierenhaltung, egal bei wem! Vielleicht Eier, aber keine Tiere mehr. Tut mir leid, dass ihr dann die Selektion selber vornehmen müsst- aber ins Freiland geborene Tiere verkraften ja anscheinend keine Umstellung in enge, verhältnismäßig abwechlungslose Volierenhaltung mit nur stundenweisem Auslauf, wenn deren gleich zwei aus völlig verschiedenen Quellen und Linien beim selben Halter solche Faxen anfangen.
Klingt jetzt vielleicht angepiekt, ist es aber nicht, sondern nur eine konsequente Schlussfolgerung.

Heidi

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64

07.01.2016, 16:09

Ist ja das was ich eben schon geschrieben habe, es ist ein wesentlicher Unterschied wie die Tiere gehalten werden.
Eine Freilandhaltung kann man nicht mit einer Volierenhaltung vergleichen!

ABER......in der Freilandhaltung gibts den Federfraß ebenfalls !

Andreas, ich habe da noch keine endgültige Entscheidung getroffen,
obwohl ich nach wie vor der festen Überzeugung bin das solche Tiere in den Topf gehören.

65

07.01.2016, 16:45

Versuche es vllt. wirklich mal mit einer zusätzlichen freilaufenden Versuchstruppe. Das hat ja mit den Jungtieren im Sommer ganz gut geklappt soweit, und Paloma kommt damit auf jeden Fall klar. Ich bin fast bereit, fürs nächste Treffen meine beiden gewonnenen und nicht in Anspruch genommenen Colas als neue Wette zu setzen, dass sie so in Windeseile den Blödsinn sein lassen würde ;) .

Sorteng

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66

07.01.2016, 16:50

Deine Thesen regen auf jeden Fall zum nachdenken an Heidi. Ich werde in Zukunft mal genauer auf die Federn meiner Tiere achten. Ich habe bisher jeden äußerlichen Verschleiß bis zur nächsten Mauser als Normal hingenommen und nicht weiter hinterfragt.
Wir hatten beim Zivi mal Federfresser bei den Lachshühnern, bei denen war das aber so extrem das die sich richtig Nackig gemacht haben. Da kann man es dann nicht mehr übersehen.
Aber wie schon gesagt ich werde das mal genauer betrachten und so vielleicht aus deiner Erfahrung etwas für meine Tiere gewinnen können. :)

Heidi

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67

07.01.2016, 17:00

Ich bin im Augenblick einfach nicht in der Lage eine entgültige Entscheidung zu treffen,
eben weil es Paloma ist, die weiße Henne worüber ich mich so sehr gefreut hatte.

Nur für den Fall das Du noch immer an der Ernährung meiner Hühnchen zweifeln solltest,
schau Dir meine Hähne von Dortmund an.

So schauen keine Hähne mit 6 Monaten aus wenn sie nicht entsprechend gefüttert werden.
Es gibt Züchter die nur gelächelt haben als ich denen von meinem Plan mit Dortmund erzählt habe.......

Heidi

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68

07.01.2016, 17:04

Super Fabian....dann habe ich wenigstens etwas damit erreicht. :)

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69

07.01.2016, 18:02

Ich fürchte das ist echtes Suchtverhalten,das bekommst du nicht mehr weg.
Bevor auch noch andere Hühner mitmachen würde ich sie wegtun.
Du kannst ja noch ein paar Eier ausbrüten.

Hallo Andreas,
Blutmehl ist für mich einfach unnatürliches Futter,da würde ich eher Joghurt, Topfen oder andere Milchprodukte füttern.

VG

Heidi

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70

07.01.2016, 18:17

Das kommt noch dazu....das dieser Zustand höchst ansteckend auf die anderen wirkt.

Hmm.....ein paar Eier ausbrüten.....dazu müßte sie zuerstmal mal wieder legen....und dann wieder zum Hahn.....sonst wird das wohl nix.

Ja Joghurt und Quark :) hervorragend geeignet um die Darmflora wieder aufzubauen. Besonders nach Entwurmungen.
Meine Hühnchen stehen da voll drauf.

Gruß Heidi


PS
An den User der mir eben eine PN geschickt hat, Dein Postfach ist voll ! ;)

71

07.01.2016, 18:41

Hy!

Zum wiederholten Mal, Heidi, ich zweifele nicht an Deiner Fütterung, sondern habe mehrere mögliche Aspekte aufgeführt ;)!

Hubert: Hm, Milch ist doch wohl noch unnatürlicher als Blut, für Hühnermaßstäbe... Man kann sie zweifelsohne hinzufügen, ich mache für die Kükis seit diesem Jahr auch immer mal wieder das Fresschen statt mit Wasser mit Buttermilch *würg, wie man als Mensch sowas nur saufen kann *schauder**, aber das so als Haupteiweißquelle zu geben... Hat doch auch nur 8-12 % Protein, es sei denn, man nimmt unbehandelte Milch- aber wer kriegt die schon ohne weiteres?
Der zugegeben bisweilen widerwärtige Gestank von Blutmehl (da will ich ja gar nicht widersprechen!) liegt halt zum einen am vielen Protein, in erster Linie aber an der Lagerung, finde ich... Ich hatte schon mehrere Chargen, die rein nach nichts rochen, höchstens was staubig, welche, die semi- stanken, und welche, wo mir schon beim Öffnen der Vakuumverpackung die Schnürsenkel aufgingen.
Da hängt man leider nicht drin, auch die Händler nicht, und da hilft nur Nase zu und durch... Auf den Geschmack oder Geruch der Eier/ des Fleisches hat das keine negativen Aspekte, sonst hätte ich das Zeug auch schon lange wieder ex- matrikuliert...
Das nächstbeste, Fleischknochenmehl, soll wohl nicht weniger müffeln, weil da immerhin noch 73 % Eiweiß drin sind. Ist aber noch viel teurer als Blutmehl...

Pflanzlich wäre Süßlupine supi mit um die 40 % Protein, habe ich mir auch mal 'nen Bio- Sack von geordert. Aber da ist a) der halbe Acker mit drin an kleinen Schoten und Steinkrümelchen und b) kucken die Hühnis das Zeug nicht mit dem Hintern an...
Soja gibt es bei mir grundsätzlich nicht mehr als unbedingt muss, und GVO gleich gar nicht. Wüsste also nicht, wie man außer mit "Wiesenplankton" seinen Hühnern sonst eine annähernd vergleichbare Versorgung gewährleisten sollte, ohne Blutmehl gesehen... Auch Shrimps, Wasserkrebse etc. gibt es bei mir nicht, weil das alles südostasiatisches Antibiotika- Massen- Aquakulturgebräu ist.

Heidi

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72

07.01.2016, 18:51

Hy!

Auf den Geschmack oder Geruch der Eier/ des Fleisches hat das keine negativen Aspekte,


Das kann ich so unterschreiben !

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73

07.01.2016, 21:12

Hi Andreas,
das mit den Proteinen scheint bei der Volierenhaltung wirklich ein Problem zu sein.
Meine Hühner bekommen nicht mal im Winter Extraproteine und die haben damit keine Probleme ausser das
die Hähne länger für das Ausbilden der Sicheln brauchen und die Hennen vieleicht etwas weniger legen,aber da
bin ich mir nicht sicher.
Unnatürlich war der falsche Ausdruck. Grauselig wäre wohl passender.

Heidi:
Eier von freilaufenden Hühnern sind nicht mit anderen nicht zu vergleichen,eine wahre Delikatesse!
Ich kann dir gerne mal welche zum Vergleich schicken.

Gruss
Hubert

Heidi

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74

08.01.2016, 05:01

Moin,

Hubert, das lieb gemeint, aber wirklich nicht nötig.
Ich bin in einem Elternhaus aufgewachsen wo es neben Kühen,Schweinen und Kaninchen auch immer freilaufende Hühner gab.
Später wurden die Tiere aus gesundheitlichen Gründen abgeschafft.
Den Anfang meiner Hühnerhaltung hat mein Vater noch erlebt, für ihn waren das reine Nutztiere.
Wenn der noch mitbekommen hätte welchen Aufwand ich betreibe um mit meinen Tieren zu einer Ausstellung zu fahren,hätte der die Welt nicht mehr verstanden.

Um wieder zum Thema Federfraß zu kommen.
Was jetzt letztendlich der Auslöser für das Verhalten von Paloma war oder ist kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen,
aber ich denke die Volierenhaltung wird ihren Teil dazu beigetragen haben, die ersten Monate hier klappten ja, das Problem entstand ja erst im Herbst.

Wenn das Tier aus meinen eigenen Reihen käme wäre die Entscheidung längst gefallen.
Letztendlich wird Paloma bei mir aber nicht in den Topf wandern, ich habe Andreas versprochen - eher geht sie zu ihm zurück.

Gruß Heidi

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75

08.01.2016, 10:12

Hi,

es wäre auch wirklich schade um die Hübsche.
Falls Andreas eine Lösung findet ihr das abzugewöhnen,wäre es schön wenn er uns darüber berichten würde.
Dieses Problem scheinen ia andere auch zu haben.

VG

Heidi

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76

08.01.2016, 10:59

Das machen wir einfach als Grundvoraussetzung ;) wenn ich sie ihm zurück bringe,
wir wollen doch schließlich alle von solchen Erfahrungen profitieren, oder Andreas :?:

77

08.01.2016, 19:48

Hy!

Wenn ich was rausfinde, natürlich :).
In meiner Naivität, die mir auch mit 40inhalb noch eigen ist, bin ich aktuell aber eher noch geneigt zu glauben, dass es ohne was wieder aufhören würde. Bin aber selber gespannt, ob ich was rausfinden kann, also schauen wir mal.

Heidi

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78

12.01.2016, 13:06

Hab Andreas grade um seine Adresse gebeten.
Sobald ich diese habe, werde ich Paloma wieder zu Andreas bringen.

Heidi

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79

17.01.2016, 15:12

Ich hoffe die heutige Fahrt durch die verschneite Eifel in den Westerwald hat sich gelohnt.





Paloma is at home :) :(












Bin sehr gespannt wie sie sich weiter entwickelt.........obwohl ich eigentlich schon davon ausgehe das sich ihr Fehlverhalten bei Andreas auch wieder legen wird.

Mir bleiben 2 tolle Töchter die mit meinem Championsohn einen meiner Zuchtstämme bilden. ;)

Gruß Heidi

80

18.01.2016, 01:02

Au Mann, da hat der Navi Euch ja echt über die hinterletzten Pisten geschickt :huh: *grunz*...
Danke Euch nochmals für den langen Weg "nur" wegen so einem winzigen federzupfenden Hennchen- zeigt aber, dass nicht nur unsere Hühnchen, sondern auch ihre Halter etwas anders ticken, denn normalerweise wäre sie einfach einen Kopf kürzer gewesen. So aber haben wir jetzt quasi einen "Rehabilitationsversuch", der uns am Ende sicherlich wieder einiges über unsere Tiere lehrt.

Ja, she 's home again- sie ist dafür aber auch gleich am Abend wieder in den Stall gegangen, Erinnerungen werden nach dem etwas über einem halben Jahr Abwesenheit also in der Tat noch da sein ^^.
Sie saß beim Licht ausmachen zwar mit auf den Stangen, aber recht separiert. Ich hoffe, dass ihr erstmal wieder Einleben in Verbindung mit dem wieder Freilauf dafür sorgen wird, dass sie die Faxen ganz schnell wieder vergisst, und wenn sie dann fertig gemausert hat und wieder beim Schneevogel schmusen darf, dann ihren "Budenkoller" überwunden hat.

Tritt das alles so ein, wie Heidi und ich uns das denken, dann bleibt für die Zukunft festzuhalten:
a) "In Freiheit" geborene Buschhühner sollte man nicht nachträglich in Volierenhaltung bringen
wohingegen
b) in der Voliere groß gewordene und dann eine Zeitlang frei gelaufene wohl ohne größere Umstände wieder in die Volierenhaltung zurück finden

Das mag nach nur drei "Vergleichstieren" sicher erstmal eine gewagtere These sein, die Unterschiede werden da individuell sicher variieren und mal so und mal so liegen, vermitteln aber sicherlich schon mal einen Eindruck von der Sachlage, zumal ja noch eine weitere ehemalige Freilandhenne bei Heidi einvoliert die Federpickmacke bekam.
Während die dritte "Vergleichshenne" in Voliere mit nur kurzen Freilaufphasen aufwuchs, über ein Jahr in Freilaufhaltung lebte und danach anscheinend keinerlei Probleme hatte, wieder relativ eng umzäunt zu leben.

Edith drückt ganz fest die Daumen, dass ihre Töchter mit DEM tollen Hahn die nächsten Europachampions stellen- wird ja mal Zeit nach vier Jahren ;)!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas75« (18.01.2016, 01:17)


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