Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum Deutsches Buschhuhn/Javanesisches Zwerghuhn. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

khg

Buschhuhn-Greis

  • »khg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

41

16.09.2014, 11:35

@ Andreas

Lotta oder Totenko hat in einem früheren Beitrag über diese Farbe geschrieben (weiss nicht mehr wer und wo)
KHG

42

16.09.2014, 20:44

Hy,
wachtelfarbig! Es fällt in Zusammenhang mit Tieren von Karl Heinz (Blut des letzten Mohikaners) immer wieder mal. Ich hatte aus der Weißen in diesem Jahr nur solche Tiere.

Ich kann trotzdem nur sagen: besorgt euch Tiere von KHG. In Kombination bringen die unglaublich gute Tiere :thumbsup:

43

16.09.2014, 21:04

Hallo!

Ich glaube nicht, dass es sich um das klassische wachtelfarbig handelt. Es müssten dann auch Hähne in der Farbe fallen. Einen Buschhahn in wachtelfarbig stell ich mir voll hässlich vor :S

VG
Claudia

45

16.09.2014, 22:16

Hy!

Das ist nicht wachtelfarbig. Yellow mit einem gleichfarbigen Bruder würde wachtelfarbig ergeben.
Hier mal Bilder von ihm:



46

16.09.2014, 22:29

Der ist aber auch nicht wachtelfarbig ?(

47

17.09.2014, 00:40

Nönö, kein bisschen! Darum interessiert mich ja so, wie und wodurch die Farbe in die Buschhühner herein kam.
Geisterhahn wäre erst ab F2- Nachkommen möglich, weil Silberhahn x Goldhenne in der F1 alle Nachkommen in silber ergibt, die Hähne dabei mit Goldfaktor, was deren Schmuckgefieder gelblich erscheinen lässt, rot auf den Flügeldecken und an orangehalsig erinnernde Flügeldreiecke inclusive. Meine Idee war ja, dass das eventuell auch noch von Elvira stammt, nur ohne das Porzellan/ Scheck- Gen. Die porzellanfarbigen Federfüßigen Zwerge haben nämlich "asiatisch rebhuhnfarbig" als Grundlage, wo der Henne unter anderem die Lachsbrust fehlt. Und bei der gleichfarbigen Schwester des Hahns war auch keine Lachsbrust zu erkennen, die etwas heller orange Brustfarbe ging eher ganz unauffällig in der orangen Körpergrundfarbe auf.
Als Küken ganz normal wildfarbig, Kükengefieder auch noch, nur die Halsbehänge und Schaftstriche waren bei denen heller/ anders als bei denen, die normal wildfarbig wurden.
Leider habe ich kein gezieltes Kükenfoto von denen gemacht, weil's mir zwar irgendwie spanisch vorkam, aber erst bei der Umfärbung ins Jugendgefieder zur Gewißheit wurde, das und wodurch sie anders wirkten. Mutter war auf alle Fälle eine der zwei Hennen von Knut, ich vermute aufgrund Habitus des Hähnchens die, die selbst etwas hochbeiniger und steilschwänziger war. Zu schade, dass die Henne sich hat erwischen lassen, eine eventuelle Nachzucht aus denen wäre bestimmt interessant gewesen. Ob nächstes Jahr noch mal welche fallen, weiß ich nicht, weil die Nachzucht aus der verbliebenen Knuthenne normal wildfarbig und weiß (Küken orange- gelb oder ganz hellgelb) wurde, aus der Uwehenne dito.

Auffallend im Vergleich zu meinen wildfarbigen Hähnchen finde ich noch seine eher fahlen, dafür aber ziemlich immens ausgeprägten Flügeldreiecke. Eventuell geht es wirklich in Richtung goldfarbig, was ja Deinem Link nach eine speziellere Aufhellung der Wildfarbe ist, im holländischen "Goudflitter" benannt.

khg

Buschhuhn-Greis

  • »khg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

48

08.10.2014, 15:11

@ Andreas
»khg« hat folgende Dateien angehängt:

khg

Buschhuhn-Greis

  • »khg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

49

08.10.2014, 17:31

Falls jemand fragen will: Garantiert kein Yellow-Blut Mohikaner-Tochter und ingezogene Mohikaner-Enkelin
KHG

50

08.10.2014, 17:59

Vielen Dank, khg, genauso entwickelte sich die Schwesterhenne zu meinem bunten Hahn farblich.
Ich finde es super, dass so eine farbliche Vielfalt in unseren Hühnchen steckt, und ich glaube nun fest, dass diese undefinierbar rot- weißen Javanesischen Zwerge und Buschhühner die weiße Abart dieser Goldfarbigen sind.
Die Henne hat nun keinen ausgeprägten Goldflitter, wie er für die Goldfarbe typisch wäre, aber der ganze Farbton und die Zeichnung passen, und schließlich sind sie nicht auf Goldfarbe selektiert. So würde ich diese Farbe fast als "Urform" von Goldfarbig bezeichnen.

Darf ich fragen, ob sich diese Farbe vorwiegend bei den Buschhühnern herauskristallisierte, die in Wäldern lebten? Ich glaube, dieses orange und orange- dunkel melierte gäbe auf Buchenlaub oder Fichten- Nadelstreu eine ganz prima Tarnfarbe ab. Besser als das reine rebhuhn- oder goldhalsig, dass eher auf dunkleren Untergründen gut tarnen dürfte...

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Andreas75« (08.10.2014, 18:08)


51

08.10.2014, 20:56

Hallo Andreas,
diese "gelbe" Farbe gab es in den 70er Jahren bei den Buschhühnern nicht. Die Hühner waren sehr gleichmäßig in der Wildfarbe (golhalsig oder rebhuhnfarbig). Ich tat mich mit der Benennung den verschiedenen Farbnuancen der Wildfarbe immer schwer. Nur einmal gab es eine Farbabweichung
bei W.P. in Wermelskirchen (reiner Muntau-Stamm) - eine weiße Henne mit kalter weißer Gefiederfarbe und schwarzer Gesichtshaut,entsprechend der weißen Henne von khg . Ich weiß nicht, ob sich khg noch erinnert......wir erhielten einmal eine ähnlich gelblich gefärbte Henne von einem älteren Selbstversorger aus Wuppertal Vohwinkel. Die Mutter dieser Henne war ein Zwerghuhn, der Vater angeblich ein Goldfasan. Wenn es keine Junfernzeugung war, war der Vater wirklich ein Goldfasan. Er war der einzige männliche Hühnervogel weit und breit. Die Henne war fruchtbar. Diese Henne bereicherte dann die Population am Loher Kreuz.

khg

Buschhuhn-Greis

  • »khg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

52

08.10.2014, 21:10

@Andreas

Es wurden an der Wupper immer mal wieder irgendwelche Haushühner ausgesetzt. Mal haben wir Legehybriden, mal Leghorn, mal Zwerge, mal Bielefelder oder auch mal Masthähnchen abgefangen und ins Tierheim verbracht. Ich weiß auch nicht welche Rassen sich unbeabsichtigt eingekreuzt haben.
Also ob Elvira oder Gigantus oder Geisterhahn ........
Es ist nicht mehr nachzuvollziehen, woher welche Farbe kommen könnte.
KHG

53

08.10.2014, 21:34

Hallo khg,
ich glaube nicht, daß die zusätzlich von "Fremden" ausgesetzten " Haushühner" irgendeinen Einfluß auf die Wupperhühner hatten. Entweder wurden sie kurzfristig Opfer von freilaufenden Hunden, Katzen und Ratten oder erlagen dem Bergischen Wetter oder wurden innerhalb weniger Tage vom Tierschutzverein eingefangen. Seinerzeit war ich im Außendienst tätig und war oft in der Mittagspause im Bereich des Loher Kreuzes. Haushühner waren dort meistens nur ein- oder zweimal zu sehen, dann waren sie verschwunden, wohin auch immer.......Nach meiner Meinung ist deren Blut nicht in die Wuppertaler Populationen eingeflossen.
Dietmar

54

08.10.2014, 21:35

Ich habe hier 2 junge Mixhennen aus dem Bruder von Okinas Schneevogel. Beide Hennen sind gelb. Kein einziges Hühnchen zeigt gelb nur diese beiden. Ob das etwas damit zu tun hat?(Alle geschwister sind weiß schwarz(gewesen))


lg

khg

Buschhuhn-Greis

  • »khg« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 284

Wohnort: im schwarzen Walde

  • Nachricht senden

55

08.10.2014, 23:04

@ Lupus
ich habe keine Ahnung, ob und welche Tiere es geschafft haben, an der Wupper länger zu überleben. ich weiß nur, daß ich oft Tiere, die ich an einem Tag gesehen habe, am nächsten Tag nicht mehr fand, als ich sie für das Tierheim abfangen wollte .(So, wie Du es schreibst). Ich kann mir aber auch vorstellen, daß das eine oder andere Huhn lang genug mitlief, um Eier in vorhandene Nester zu legen. Sowohl die eine als auch die andere Theorie kann richtig sein. Wie gesagt, es ist lange her, und ich habe auch nicht mehr alles genau auf dem Schirm, was damals war.
KHG

56

09.10.2014, 00:59

Ein Goldfasan 8o ? Oh...
Aber andererseits: Von gewissen Truthahnstämmen kennt man Jungfernzeugung, da kommen aber wohl stets nur Hähne raus...

Ich finde es sehr schade, dass man es nicht mehr letzten Endes nachvollziehen kann, woher diese Farbe kommt, auf einer Fremdrasseneinkreuzung muss sie aber beruhen. Von den Sumatra kommt es sicher nicht, weil es bei denen keine entsprechenden Farben oder Muster gibt. Auch von der Italienerseite des Geisterhahns denke ich nicht, und so bleibt wirklich nur ein zugesetztes Haushuhn, etwa ein Hahn, der kurz eine Buschhenne vergewaltigen konnte, oder ein/ zwei Eier einer Haushenne, auf der einmal ein Buschhahn war. Für Haushuhn- Einkreuzung sprächen eventuell solche extremen Abweichler wie Giganto, und auch Potentis Geschichte ließ mich immer an das Verhalten eines durchschnittlichen Haushahns denken, denn Buschhähne kenne ich nicht als Vergewaltiger, sondern eher als Kameraden, die fremde Hennen erstmal zum Teufel jagen oder ignorieren, und nicht etwa beglücken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Andreas75« (09.10.2014, 01:13)


57

09.10.2014, 08:21

Hallo Andreas,
ein Haushahn wäre an der Wupper garnicht zum Zug gekommen. Es gab in den Gruppen einen Haupthahn und mehrere Nebenhähne. Ein Haushahn hätte sich weitab von der Gruppe einen Platz suchen müßen und dieser Platz war einfach nicht da. Haushennen wären sicherlich, zumindest von den Nebenhähnen, aufgenommen worden. Sicherlich ist dort keine Haushenne zum Brüten gekommen. Eine Möglichkeit wäre, wie khg schon erwähnte, daß eine Haushenne
ein paar Eier in ein Buschhuhngelege einbrachte. Aber das sind alles Spekulationen.
Gigantus wurde dazu gekauft, über dessen Blutführung ist nichts bekannt. (sicherlich mit Haushuhnblut)
Potenti war ein Enkel von Elvira (also mit Haushuhnblut)
Die "Goldfarbe" geht nach meiner Meinung auf Elvira zurück. In den ersten Generationen nach Elvira traten Hennen auf, die zwischen der "normalen Wildfarbe" vereinzelte Federn mit schwarzem Federende einschl. weißer Perlung hatten - oder rotbraune Hennen mit "Wildzeichnung".
Lupus

58

09.10.2014, 14:16

Hallo Dietmar!

Na, dann haben wir beide ja genau dieselbe Meinung, woher es kommt :). Falls ich nervte, bitte ich das zu entschuldigen: Ich möchte halt nur immer gern möglichst umfänglich Bescheid wissen über das, womit ich es zu tun habe. Bin zwar von Sternzeichen Zwilling, aber keinesfalls so oberflächlich, wie man denen immer nachsagt ^^.

59

09.10.2014, 20:08

Mohikaner der "Unhold"

Der Mohikaner war nicht nur ein Gentleman, er konnte auch anders. Yellows Mutter war relativ klein und zierlich, nicht viel größer als ein Bantam.
Nach 2 oder 3 Tretakten hatte sie vom Mohikaner den Schnabel gestrichen voll und suchte das Weite wenn sie ihn nur sah. Daß der Mohikaner dann immer
ins Leere lief, machte ihn wohl sauer. Jeder von Euch hat sicherlich schon Stadttauben beobachtet, wenn sie eine Scheibe Brot erhaschen. Sie fixieren nicht wie Krähen die Scheibe Brot mit den Füßen, sondern schleudern die Scheibe über ihren Kopf um ein Stückchen abpicken zu können. Erwischte der Mohikaner Yellows Mutter doch einmal, trat er die Henne nicht sondern warf/schleuderte sie im hohen Bogen, wie eine Taube das Brot, von sich weg.
Die Henne flüchtete dann mit lautem Protestgegacker. Aus einen der wenigen Tretakte ist dann Yellow entstanden.

Heidi

Aussteigerin

Beiträge: 1 422

Wohnort: Naturpark Nordeifel

  • Nachricht senden

60

09.10.2014, 20:18

O -man - rauhe Sitten!

Ähnliche Themen