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15.02.2015, 09:00

Ein Kaninchen- u. ein Hasenskelett gehören auch zum naturkundlichen Bereich der Schwabacher Hasensammlung, ebenso ein Kaninchenschädel mit Zahnfehlstellung. Die Tassen und die 2 geschnitzten Hasen gehören in den volkskundlichen Bereich.

Hallo Andreas,
die geschnitzten Hasen wurden aud dem Holz der Wolfseibe angefertigt.
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15.02.2015, 18:59

Oh, wow!
Aus Eibenholz schnitzen ist aber sicher auch eine Herausforderung, so giftig und hart wie das ist :)!

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19.02.2015, 14:04

Die Wolfs- u. die Feeneibe

Hallo Andreas,
ich lasse meine Holzfiguren hier http://www.meindl-arnbruck.de/ schnitzen. Für meinen Sohn hat Herr Meindl aus dem Holz der Wolfseibe eine Wolfsfigur (sitzend u. heulend) geschnitzt. Ganz toll.
Wem die Wolfseibe nichts sagt, nachfolgend die Legende:
Wolfs- und der Feeneibe zu Dahlhausen.

Vor langer, langer Zeit, noch bevor die tiefen und undurchdringlichen
Eichen- und Buchenwälder im Tal der Wupper von Menschen bewohnt waren,
lebte zwischen den heutigen Ortschaften Beyenburg und Krebsöge eine
wunderschöne Fee, die wurde immer von einem strohgoldenen Wolf
begleitet.

Eines Tages ergab es sich, dass eine Jagdgesellschaft mit der
Brackenmeute auf der Jagd nach dem Ur, dem Wisent und dem wilden Keiler,
das Tal der Wupper streifte.

Der wildeste Jäger, ein blonder Bursche von edlem Geblüt, der mit den
Hunden voranritt, sah die Fee und den Wolf. Sein Herz entflammte für die
schöne Erscheinung und er nahm die Verfolgung der flüchtenden
entschwebenden Wesen auf.

Die Wupper war noch ein wilder Fluß, der sich selbst das Bett grub und öfters seinen Lauf änderte.

Wo sich heute die Wupperinsel nahe der Ortschaft Dahlhausen befindet,
endete die wilde Hatz. Die Hunde hatten den Wolf gestellt. Der Jäger
nahm seinen Bogen und den Speer aus Eibenholz und erlegte den Wolf.

Als er zu dem Wolf ging, war der nicht auffindbar. Der Jäger legte
seinen Bogen am Erlegungsort nieder. Er nahm seinen Speer und ging zu
der Stelle, von wo er die Fee entfleuchen sah. Als er weder die Fee noch
den Wolf fand, rammte der Jäger seinen Speer in den Boden.

Am Erlegungsort des Wolfes wachsen heute noch auf der Wupperinsel Eiben,
umrankt von gelblühenden Wildrosen. Rote Wildrosen umranken die Eibe an
dem Ort, wo die Fee für immer verschwand. Die Eiben heißen im Volksmund
"Die Wolfseibe" und "Die Feeneibe".

Weder der Wolf noch die Fee wurden jemals wieder gesehen. Man sagt, dass
in dunklen Nächten, wenn der Wind die Wolken jagt und die Äste der
Buchen und Eichen zaust, man im Tal der Wupper, entfernt ein
sehnsüchtiges Heulen, wie das eines Wolfes hören kann.

Von den Berghöhen sieht man, besonders im Frühjahr und im Herbst,
zwischen Nacht und Traum, die Feenschleier durch das Tal der Wupper
ziehen.
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24

20.02.2015, 17:42

Moin Andreas,

weißt Du, mein Männe ist ein echter "Fan" von Gänsen und Wassergeflügel und manchmal glaub ich der spricht dessen Sprache.
Den mußte ich gestern in Hannover ganz schön bremsen.....und immer wieder bei den Gänsen suchen. :)
Wenn wir irgentwo hinkommen wo solche Tiere sind gehts wieder los.
Da entstehen dann solche Fotos....

Hallo Heidi,
meine erste Graugans erhielt ich mit 18 Jahren von einem Tierhändler Julius Mohr aus Ulm. (Mohr handelte mit Wildtieren für Parke aber auch fürs Revier). Es war eine zarte Gans. Wir setzen diese Gans und einen Grauganter (erhielt von einem Konrad Lorenz-Schüler aus Seewiesen) auf das Ülfebad
in Radevormwald. Damals war das Wassergeflügel häufig einseitig kupiert. In der ersten Zeit trauten die beiden Gänse sich nicht unter der großen Holzbrücke im Ülfebad http://www.radevormwald.de/cms222/stadti…/a3/index.shtml herzuschwimmen. Das hat sich aber gegeben.
Die Graugans wurde ca. 30 Jahre alt. Ihre Nachkommen, leider teilweise vermischt mit Haus- u. Höckergänsen leben heute noch in einer größeren Anzahl im Großraum Wuppertal/Radevormwald/Hückeswagen. Am Ülfebad gab es auch Buschühner. Das war die Population, deren Junghähne Haushennen in den Wald lockten, deren Ende durch den Fuchs dann besiegelt wurde. Diese jungen Buschhähne zogen natürlich den Zorn der Hühnerhalter auf sich.

25

20.02.2015, 17:50

Rheinische Vielleger-Gans

Wo wir gerade bei den Gänsen sind, Zf. Dittes sucht Daten/Bilder etc. zur Rheinischen Vielleger-Gans, siehe nachfolgende Mail:

Von: Reiner Dittes [mailto:zf.reinerdittes@web.de]

Gesendet: Sonntag, 15. Februar 2015 20:53

An: Post AD 986; Post AD 991; ILR Postfach

Betreff: Werbeschau Gänserassen



Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Kleintierzüchterverein S 710 Unterheinsdorf ( LV Sachsen - KV
Reichenbach) möchte zu seiner diesjährigen Ausstellung eine Werbeschau
mit allen in Deutschland anerkannten Gänserassen und deren
Farbenschlägen durchführen. Hinzu kämen die Graugans als Urform unserer
Gänserassen und z.B. die Leinegans als alte Haustierrasse der Roten
Liste. Nun suche ich noch den Rheinischen Vielleger und hoffe, dass die
Rasse bei einem altem Zfrd. oder auf einem Archehof doch noch existiert
und nicht alles ins Ausland verbracht wurde. Für die ja als ausgestorben
geltende Rasse war ab 1941 sogar ein Herdbuch geführt worden.

Nun möchte ich anfragen, ob Sie mir irgendwie helfen können. Sei es mit einem Bild oder ev. sogar mit Adressen.

Da die Tiere in Ihrer Region heimisch waren, möchte ich auch hier mit der Suche beginnen.

Wenn Sie sich über unsere Aktivitäten informieren wollen, geht das unter Heinsdorfergrund-Vereine-Kleintierzüchter.

Außerdem möchte ich Sie bitten, diese Mail an andere "hoffnungsvolle" Stellen weiterzuleiten.



Mit besten Dank im Voraus verbleibt

Reiner Dittes

1. Vorsitzender Kleintierzüchterverein S 710

Heidi

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26

20.02.2015, 18:27


Hallo Heidi,

Ihre Nachkommen, leider teilweise vermischt mit Haus- u. Höckergänsen leben heute noch in einer größeren Anzahl im Großraum Wuppertal/Radevormwald/Hückeswagen.
Ich überlege grade - soll ich es meinem Männe erzählen - oder lieber für mich behalten. ;)
Der ist nämlich in Höckergänse verliebt.........

27

20.02.2015, 20:48

Wassergeflügel

Hallo Heidi,
wie Du ja bei Deinem Besuch gesehen hast, fließt die Wupper praktisch direkt vor unserem Haus. Früher war die Wupper dort gestaut und ich hatte die Möglichkeit Wassergeflügel da frei zu halten. Zu meinen "Glanzzeiten" hielt ich dort Laysan-, Stock-, Löffel-, Spieß-, Fleckschnabel-, Braut-, Mandarin- u. wilde Moschusenten, Brand-, Rost-, Nil-, Grau-, Schnee-,Zwerg-Kanada-, große Kanada-, Streifen- und Schwanengänse sowie Höcker-, Sing- und Trauerschwäne. Dort konnte ich stundenlang am Ufer sitzen und das Wassergeflügel beobachten.
LG
Dietmar

Heidi

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28

20.02.2015, 21:22

Natürlich hab ich das gesehen......habe bei dem Besuch bei Dir dann auch mal die Heimat von meinem Männe etwas kennengelernt.

Das waren natürlich super Bedingungen, so ein Gewässer vorm Haus- war bestimmt ne super geile Zeit. :)
Aber die hat natürlich nicht jeder......

Gruß Heidi

29

22.03.2015, 14:48

Taubenpräparate

Die Zoologische Sammlung der Universität Rostock http://www.zoologie.uni-rostock.de/sammlung/ erhält 3 Taubenpräparate von mir.

Bei dem grossen Präparat auf der Wurzel mit dem gelben Schnabel handelt
es sich um eine Mischlingstaube Ringeltaube Columba palumbus

x Brieftaube. (im Anhang siehe Foto mit einer Taube). Dieser Täuber war nicht fruchtbar.

Bei den weiteren Präparaten (siehe Foto mit 2 Tauben) handelt es sich um
2 Mischlingstauben aus Klippentaube Columba rupestris x

Hohltaube Columba oenas x Felsentaube Columba livia x Guineataube Columba guinea. Die Vierartenmischlinge sind uneingeschränkt

fruchtbar, allerdings legen manche Täubinnen nur ein Ei pro Brut. In der F1 Hohl- x Felsentaube waren nur die Täuber fruchtbar.

In der F1 Guinea- x Felsentaube schlüpften nur Täuber, hier waren nur
einige Täuber bei der Rückpaarung mit einer Elter-Art fruchtbar.

Diese Vierartenmischlinge zeigen keine schwarze Schwanzbinde, die
Flügelbinden sind häufig sehr schmal oder von rötlich brauner Färbung,
selten schwarz - dann allerdings mit rötlich braunen "Einlagerungen".
Die Vierartenmischlinge gleichen sich so sehr vom Phänotyp, einschl.
Gefiederfarbe, dass man schon fast von einer "Rasse" sprechen könnte
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Heidi

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30

02.04.2015, 16:32

Für Rafael

Als ich heute von der Arbeit kam 8o ...........mehr brauche ich ja nicht zu sagen! ^^

Gruß Heidi
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31

19.06.2015, 15:26

Buschklepper und weitere Wilde Caniden

Hallo marius,
ein tolles aber nicht sehr billiges Buch zu diesem Thema ist das Buch "Das Jahr des Hundes" von Eberhard Trumler. Du bekommst das Buch über ZVAB oder
die Neuauflage von der GfH http://www.gfh-wolfswinkel.de/b%C3%BCcher-videos/ Ich werde morgen etwas ausführlicher über "die Wilden" berichten.
Heute wird es etwas knapp, unser Naturschutzverein feiert heute sein 40stes und ich muß dorthin.
VG
Dietmar
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20.06.2015, 09:37

Eberhard Trumler

Hallo marius,
bevor ich zu den wildblütigen Hunden komme, noch einige Erläuterungen zu Eberhard Trumler. Trumler war im letzten Jahrhundert ein bekannter Verhaltensforscher mit den Spezialgebieten Hunde- u. Pferdeartige. Trumler war ein erstklassiger Zeichner, excellenter Beobachter und Analytiker und
seine Bücher sind spannend wie ein Krimi. Trumler war ein Schüler von dem Nobelpreisträger Konrad Lorenz (siehe Bild mit Dohle). Muntau stand lt. Reßmann auch in Kontakt mit Konrad Lorenz. Zu Trumler hatte ich einen "guten Draht" - in einem Artikel über Wildmeerschweinchen beschreibt er mich als seinen Mitarbeiter. Soweit zu Eberhard Trumler als Vorgeschichte. Im nächsten Beitrag komme ich dann zu den Hundeartigen.
VG
Dietmar
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20.06.2015, 14:24

Hallo Dietmar,

Eberhard Trumler und sein Buch hören sich sehr spannend an. Von der Trumler Station habe ich schonmal gehört, weil ich Dingos sehr interessant finde und dazu recherchiert habe. Freue mich auf weitere Berichte über die wildblütigen Hunde von dir!

LG,
Marius

34

20.06.2015, 18:42

Hallo marius,
wie die heutige Gesetzgebung aussieht, entzieht sich meiner Kenntnis. Für die Dingos brauchte man seinerzeit keine besondere Genehmigung. Es sind ja
(zwar verwilderte) Haushunde. Ob für Schakale eine Genehmigung notwendig ist/war weiß ich leider auch nicht. Vorsichtshalber habe ich damals, etwa 1976,
bei meiner zuständigen Unteren Landschafts- u. Naturschutzbehörde eine Gehegegenehmigung beantragt und auch erhalten. Ich kaufte zuerst beim
Wildtierhandel eine Albino-Dingo-Hündin. Von Trumler erhielt ich einen gelben Dingo-Rüden. Aus dieser Verpaarung wurde eine Tochter mit Arko (meinem "Halb-Paria" siehe Anhang) verpaart.
Einen Wurfbruder der auf dem Buch "Das Jahr des Hundes" abgebildeten Hündin, von der auch das Buch handelt, erhielt ich auch von Trumler. Da dieser Rüde sehr einem Husky glich, wurde er einfach auch "Husky" gerufen. Diese Hunde waren dingo-, goldschakal-,husky- und elchhundblütig. Ich bekam diesen Rüden als sechswöchigen Welpen und zog ihn mit einigen Teckeln auf. "Husky" lief gut an der Leine, in Hundegesellschaft lief er an der Leine gut mit durch die Dörfer. Städte mochte er allerdings nicht. Änderungen, z.B. eine neue Bank am Weg etc.. wurde erst vorsichtig beschnüffelt, bevor es weiterging.
"Husky" wurde mit der "Arko"-Tochter verpaart. Ein Sohn dieser Verpaarung bekam als Partnerin eine Goldschakal-Fähe. Die Nachzucht sah ziemlich fuchsähnlich auf. Nachzucht aus Goldschakal und Haushund ist zwar 100%ig fruchtbar aber die Partner sollten miteinander aufgewachsen sein, sonst harmonisieren sie nicht.
Schakalblütig Rüden müßen auch die ganze Hitze bei der Hündin bleiben, da die Rüden sonst kein Sperma zur Verfügung haben. Diese Rüden sind nicht immer deckbereit wie etwa Haushund-Rüden. Nur 2 x habe ich je eine Welpen in Privathand (mit sehr viel Hunde- u. Beutegreifererfahrung) gegeben, u.a. die schakalblütige Hündin (siehe die "Hühnerfreundinnen"). Um die Welpen an Menschen zu gewöhnen und zu prägen, mußten sie schon mit 3 Wochen aus dem Wurf genommen werden. Sie sind dann im Wesen wie etwa 7 - 8wöchige Haushundwelpen.
Eine Verpaarung mit Schabrackenschakalrüden gelang nicht, da diese Rüden die Hitze nicht erkannten.
Goldschakalbütige Hunde, die Sulimovhunde http://www.tierwelt.ch/?rub=4485&id=35084 werden in Russland an Flughäfen als Spürhunde eingesetz.
VG
Dietmar
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lupus« (20.06.2015, 18:50)


35

21.06.2015, 16:10

Danke Dietmar für die ganzen Infos! :) Sehr spannendes Thema!

36

22.06.2015, 19:05

Hallo marius,
ähnlich wie dieser Shensi-Rüde hat Arkos Vater (Arko = mein "Jagdterrier) "Vox" ausgesehen. Es könnten "eineiige Zwillinge sein.
VG
Dietmar
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37

22.06.2015, 22:56

Hallo Dietmar,

Schaut für mich sehr dingo-artig aus. Genau bei diesem Hundetyp liegt mein Interesse. Finde den rüden sehr schön!

LG,
Marius

38

23.06.2015, 07:49

Hallo Marius,
"Bobi", das Präparat des israelischen Paria-Hundes, entsricht ja auch diesem Typ. Leider werden die ursprünglichen Paria-Schäge immer seltener,
da viele "moderne" Rassen in diese Länder eingeführt werden und sich mit den "Urhunden" verpaaren. Auch die Lebensweise der Parias wird sich
dadurch verändern - zum Nachteil der Parias.
Viele Grüße
Dietmar
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39

23.06.2015, 21:39

Hallo Dietmar,

habe dazu mal eine Doku gesehen. Es ging um Dingos, denen man eindeutig angesehen hat, dass da schon andere eingeführte Hunderassen mit im Spiel waren. Vom Verhalten her waren sie aber absolut wildhundartig. Vielleicht hat sich zwar das Aussehen verändert, aber die Hunde mit dem natürlichsten Verhalten wieder herauskristallisiert durch die natürliche Auslese? Vielleicht würde im Lauf der Zeit sich auch das Aussehen wieder anpassen und typisch dingoartig werden (natürlich nur wenn sich nicht wieder andere Hunderasse einbringen).

Marius

40

16.07.2015, 10:00

Baßtölpel-Ei

Vor ca. 8 Jahren versprach ich Herrn Dr. Johannes Mehl für die Eiersammlung des Schwabacher Stadtmuseums ein Ei des Basstölpels Morus bassanus zu besorgen.
Aus freier Natur ist das unmöglich, da verlassene, unbefruchtete oder abgestorbene Eier umgehend Prädatoren zum Opfer fallen.Nur 3 zoologische Einrichtungen in Deutschland pflegen Basstölpel. Zwei dieser Parke züchten auch regelmäßig die Tölpel nach. In diesem Jahr fiel dann im Westküstenpark St. Peter Ording http://westkuestenpark.de/ ein taubes Tölpel-Ei an. Dieses Ei wurde mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt. Das Ei war befruchtet aber das Küken abgestorben. Wir haben die Eierspitze aufgebohrt und dann das Ei in einem Käfig ins Freie gegeben. Dort haben Fliegenmaden das Ei komplett ausgefressen. Das Ei wurde ausgewaschen und dem Museum dann übergeben. Mein Dank gilt dem Westküstenpark, den ich auch in einem der nächsten Beiträge vorstellen werde.
VG
Dietmar
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