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09.07.2017, 17:05

Und wieder. Legebeginn mit 18 Wochen

Hallo zusammen.
Ich halte und züchte unsere Hühnchen nun in der 11 Generation. Seit dem Jahr 2011 stelle ich auch aus. Ich musste lernen das Junghennen gemässigt gefüttert werden, um eine Frühreife zu verhindern. Es heisst, man würde die jungen Hennen mit einem frühen Legebeginn überfordern.

Seit vier Jahren versuche ich also meine Junghennen gemässigt zu füttern. Ich musste feststellen das mir oft meine schönsten Junghennen in die zweite Mauser gingen. Sie durchlebten als Küken die Juvenielmauser, legten immer so ab der 18 Woche, und gingen im Herst abermals in die Mauser, die Haupmauser.

Dieses Jahr gab es ab der 9 Woche nur ein Presskorn extra für Junghennen. Zum langsamen reifen, so heisst es. Was passiert? 18 Woche ei ei eine EI.

Ich frage mich echt, liegt es an der Vitalität. Das Futter hat einen Proteingehalt von ca. 14 %. Alle klagen über nicht legende Hennen, bei legen sie früher als jede Legehybride. Warum?

Übrigens. Von überforderten Hennen bezüglich des frühen Legetermins kann ich nichts berichten. In diesem Jahr züchtete ich mit einer 7 jährigne Henne, top fit!

Also was meint Ihr? Andy was sagst Du?

Gruß Uwe

Heidi

Aussteigerin

Beiträge: 1 413

Wohnort: Naturpark Nordeifel

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2

09.07.2017, 18:04

Ich denk mir das dies auch linienabhängig ist ( Du hattest immer einen frühen Legebeginn) und nur minimal mit der Fütterung zu beeinflussen ist.

Bin sehr gespannt was Andy dazu meint.

Heimdall

Fortgeschrittener

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Wohnort: Niedersachsen

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3

09.07.2017, 18:43

Linienabhängig kann ich mir fast nicht vorstellen.
Detmars Halbwilde, die Tiere von DIN (aus Lupus/KHG) und auch meine Heimdalls sind auch alle so früh dran.
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und bin ebenfalls gespannt auf weitere Wortmeldungen ;)

4

09.07.2017, 23:48

Hy!

Danke für das Interesse an meiner Meinung :)!
Ich habe festgestellt, dass auch ich meine busch- und javaneserblütigen Tiere füttern kann, wie ich will (auch wenn ich mich auf nur 14 % Protein nicht heruntertraue), sie legen immer ziemlich früh.

Nachdem es das Futter nicht zwingend sein kann (das sorgt vor allem für optimales Wachstum, gute Bemuskelung und Gesundheit etc.), möchte ich vor allem meinen, dass es mit der Art unserer Tiere zu tun hat. Die stammen ja aus halbwilden Beständen und haben auch nicht wenig Wildblut. Und in der Natur bzw. bei ausgesprochenen Beutearten (wie Hühnern) ist es ja so, dass schnelle und effektive Vermehrung wichtig ist. Und also vitale und auch aus minimalen Ressourcen ziemlich frühreife Hennen die besten Chancen auf Vermehrung haben. Solche frühen Tiere hätten, wenn sie selber brüten würden, ihren spätreiferen Kolleginnen auf jeden Fall einiges voraus. Worauf es bei auch unseren Quasi- Wildvögeln ja auch ankommen würde, würden sie noch frei oder halbwild leben.

Ich füttere meine Tiere daher nun eher gemäßigt mit 18 % Protein für Alttiere und ca. 22 % bei Jungtieren, und kann mit Legebeginn der frühesten Hennen leichter Bauart auf jeden Fall noch im Schlupfjahr rechnen. 18 Wochen hatte ich noch nicht als Legebeginn, aber meine laufen auch frei und brauchen so mehr Energie, die dem Körper anteilig fehlt, doch 20/ 21 Wochen sind auch bei mir reell.

Es ist sicher die Wildartigkeit unserer Tiere, was in meinen Augen mit der besonderen Vitalität einhergeht!

Heidi

Aussteigerin

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5

15.07.2017, 14:27

Und was diese Junghennen sich schon einfallen lassen.......

Nach dem tötlichen Zwischenfall unseres Jungganters in der letzten Woche hatten meine Junghennen in dieser Woche mal keinen Ausgang.

Gestern Nachmittag 16 Uhr betrete ich die übernetzte Voliere und stelle fest das eine meiner besten Junghennen fehlt.
Konnte das überhaupt nicht verstehen und räselte.....als ich plötzlich die Henne außerhalb der Voliere auf der Mauer spazieren sehe.
Gut das meine Hennen alle handzahm sind....ich also nach draußen und die Henne wieder eingesammelt, zu den anderen in die Voliere gesetzt.

Das ganze ließ mir aber keine Ruhe, so das ich ne halbe Stunde später erneut in der Voliere nach dem Rechten schaute.
Zu meinem Erstaunen war die Henne schon wieder verschwunden......
Ne gute Stunde nach der Henne gesucht....nix....spurlos verschwunden.....dachte schon da find ich nur noch ein paar Federn von, als ich plötzlich aus einer Hecke ganz leise Laute hörte.Natürlich ausgerechnet an einer Stelle wo ich nur schwerlich dran kam....

Traute meinen Augen nicht....dort gabs ne Erdmulde .....wo bereits 3 Eier drin lagen.
Heißt also , die Henne marschiert schon einige Tage unbemerkt aus der Voliere, legt ihr Ei, und marschiert wieder unbemerkt in die Voliere zurück.
Hab echt einige Zeit gebraucht, ehe ich die Stelle fand, wo die Henne sich Ausgang verschaffte.
An einer Seite steht der Zaun auf 60 cm langen Pflanzsteinen die bewachsen sind.....dort hat sie sich einen Tunnel gegraben.......

6

15.07.2017, 20:22

Schlaues Mädl g
Mehr über die Buschis und deren Mitbewohner: https://manus-wachtelei.blogspot.co.at/

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