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1

26.11.2016, 22:15

Artenbestimmung

Huhu. Ich wusste nicht in welche Rubrik ich das schreiben sollte deshalb hier...

Kann jemand von euch erkennen um was für eine Unterart der Bankivahühner es sich hier handelt?










LG Rafa

2

27.11.2016, 10:12

Hallo Rino,
eigentlich eine dumme Frage von mir - der Vorbesitzer konnte es Dir nicht sagen? tunk (Knut) hat sich mit den Unterarten der Bankiva beschäftigt,
vielleicht sendest Du ihm mal eine PN. Leider sind meine Kontaktpersonen in der WPA, die sich super mit Kammhühnern auskannten, alle verstorben, sonst hätte ich dort einmal nachgefragt. Mir gefällt die Henne sehr gut. Ging die Zusammenführung mit Deinen Tieren ohne Probleme ab?
Ich wünsche Dir gute Nachzucht mit dieser Henne.Toll!!!
VG
Dietmar

Heidi

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3

27.11.2016, 10:17

Ist aber nicht nur eine Henne :rolleyes:

4

27.11.2016, 12:39

Hallo Rafa!
Ich war letztens im Kaisergarten Oberhausen in der Hoffnung reine Bankivahühner zu sehen. Naja das Ende vom Lied waren deutsche Zwerghühner in der Voliere.
https://www.tiergehege-kaisergarten.de/u…el/bankivahuhn/

Die Hennen hätte ich wohl auch genommen, die gefallen mir sehr gut! :love:
Jedoch bezweifle ich, dass man hier an reine Unterarten der Roten Kammhühner kommt.
Die Hennen sollten Anfang April mit dem legen beginnen und vielleicht 6 – max 12 Eier legen, sonst sind es Hybriden. Ein Bild von dem Vater wäre nicht schlecht? :)

Gruß Marius

Heidi

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6

27.11.2016, 19:22

Uiih, wird ja immer interessanter!

Rafael, sind die Hennen für das "kleine Projekt" :?:

7

27.11.2016, 19:55

G. g. spadiceus haben aber keine weißen Ohrscheiben? ;)

Mich würde echt mal der Hahn dazu interessieren, wie der kräht und ob der zurzeit ein Ruhekleid trägt. ?(

Heidi

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8

27.11.2016, 20:10


9

27.11.2016, 20:35

Hallo Heidi,
in dem zweiten Video sieht man sieht man die Unterart Gallus gallus spadiceus. Die lässt sich wegen der roten Ohren ganz gut von den anderen vier Unterarten unterscheiden.

Heidi

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10

27.11.2016, 21:02

Hallo Marius,

aber die Henne , die am Wasser trinkt, hat doch keine rote Ohrscheiben. ?(

11

27.11.2016, 21:34

Achte mal auf den Hahn am selben Tümpel:

(Sekunde 22)

Warten wir mal ab was der Rafa noch für Infos hat? :)

12

28.11.2016, 11:55

So. Jetzt habe ich noch ein paar Infos.

Die Hennen(3 Stück) sollen gallus gallus spadiceus sein. Ürsprünglich kommen sie wohl aus dem Wormser Tiergarten(kennt den jemand???)

Um weitere Infos kümmere ich mich wenn ich noch was herrausfinde:D


LG

Scheu sind die Damen. Und immer sehr aufgeregt wenn ich da bin.

Sorteng

unregistriert

13

28.11.2016, 14:14

Die Hennen sind ja ganz hübsch. Aber was hast du denn mit ihnen vor?

14

28.11.2016, 14:24

Hm, artreine Buschhühner wären doch schon mal ein Anfang ^^...

15

03.12.2016, 19:50

Huhu. Ich habe mal 2 Bilder.






Sorteng. Wie du evtl. weist ist es hier schwierig die Hühnchen immer draußen zu lassen. Leider überleben die meisten Tiere nicht lange. Am längsten hat ein Javamixhahn und eine Javanesische Zwerghenne mit mehreren Monaten überlebt. Die Küken mit meiner Javahenne die immer überall war, waren 8-12 Wochen da dann waren alle weg:( Ich möchte nun gucken ob ein wenig Wildblut die Überlebenschance erhöht. Futter gibt es genug. Es sind Habichte und evtl andere Greifvögel die hier so massiv am wirken sind, dass es schwer ist die Hühnchen einfach laufen zu lassen. Ich möchte bzw. habe schon neue Büsche und Hecken gepflanzt damit die Tiere mehr Schutz haben und möchte wie gesagt gucken ob mehr Wildblut Sinn macht.

Jan

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16

03.12.2016, 20:06

wo sind eigentlich die grundlegenden Unterschiede von Wildblütigen und normalen Deutschen Buschhühnern? Es gab ja auch wildlebende Buschhuhnpopulationen, waren die vom Verhalten her mit den Wildblütigen zu vergleichen?

17

03.12.2016, 22:38

Hallo Jan,
die Buschhühner, die in Wuppertal "wild" lebten, waren nicht "wirklich ganz Wild". Sie lebten dort zwar völlig frei, waren Prädatoren wie Füchsen, Mardern,
Ratten, verwilderten Katzen und freilaufenden Hunden ausgesetzt, hielten sich gut und vermehrten sich stark. Sie lebten dort aber nicht in freier Wildbahn sondern im urbanen Bereich z.B. in dem Park "Barmer Anlagen", am Wupperufer "Loher Kreuz" in Wuppertal-Barmen, am Wupperufer in Elberfeld und
auf dem Bayer-Werksgelände. Diese Buschhühner hatten etwas Sonnerat- und etwas Bankiva-Blut in ihren Ahnen. Hühner im Radevormwalder Wiebachtal,
und an der Wuppermündung in Leverkusen lebten völlig frei, allerdings in Gesellschaft von Jagdfasanen. Buschhühner in den Wupperbergen in Radevormwald-Dahlerau/Niederdahl lebten zwar völlig frei, wurden dann aber von Anwohnern angefüttert, in Stallungen gelockt, eingefangen und dann verkauft. Die freilebenden wilden Populationen waren alle stark sonnerat- u. bankivablütig. Du kannst davon ausgehen, daß sich Buschhühner nur dort halten werden,
wo sich auch Jagdfasane halten. Der Fuchs wird bei den brütetenen und führenden Hennen seinen Zehnten holen und der Habicht seinen Anteil, wenn die Hühner die Dickungen verlassen. Buschhühner ohne Wildblutanteil hat es im Bergischen Land in der Wildnis nicht gegeben, nur als freilebendes Ziergeflügel
in Park- und größeren Gartenanlagen.
VG
Dietmar

Jan

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18

04.12.2016, 12:13

dann schätze ich mal sind sie vom Verhalten her nahezu identisch. durch das Wildblut ist das ja von Anfang an gegeben, Ich denke auch, dass durch den hohen Selektionsdruck die Tiere mit vielen Wildhuhneigenschaften überleben werden. Ich vermute allerdings, dass bei Wildblütigen Buschhühnern (Nicht wild gehalten) nach Generationen das besondere Verhalten mehr und mehr verloren geht, eben weil kein Selektionsdruck gegeben ist. Danke Dietmar für die Informationen, warum wurde eigentlich kein Lafayette eingekreuzt sondern Sonnerat und Bankiva? Weil diese leichter zu erwerben sind?

Sorteng

unregistriert

19

04.12.2016, 12:30

Das kommt ja wohl auch noch drauf an ob derjenige der die Tiere hält dabei auf wildverhalten selektiert. Wir haben das Thema Lafayettehuhn doch schonmal gehabt. Die Verbindung Bankiva*Lafayette ist nur eingeschränkt gegeben.

20

04.12.2016, 15:20

dann schätze ich mal sind sie vom Verhalten her nahezu identisch. durch das Wildblut ist das ja von Anfang an gegeben, Ich denke auch, dass durch den hohen Selektionsdruck die Tiere mit vielen Wildhuhneigenschaften überleben werden. Ich vermute allerdings, dass bei Wildblütigen Buschhühnern (Nicht wild gehalten) nach Generationen das besondere Verhalten mehr und mehr verloren geht, eben weil kein Selektionsdruck gegeben ist. Danke Dietmar für die Informationen, warum wurde eigentlich kein Lafayette eingekreuzt sondern Sonnerat und Bankiva? Weil diese leichter zu erwerben sind?
Lafayette wurden seinerzeit kaum in Deutschland gehalten, ist auch heute noch recht selten in menschlicher Obhut.
Vom Wesen her sind hochwildblütige Kammhühner schwer zu halten und auch nicht ganz so einfach zu züchten. Ich hatte manchmal den Eindruck, daß
die F1 Wild- x Buschhuhnkreuzungen wilder und scheuer waren, als die reinrassigen wilden Kammhühner.
Manche Züchter gehen auch sicherlich den Weg des geringsten Widerstandes und züchten dann mit den leichter händelbaren Wildblütigen. Deren Nachzucht
ist dann nach einigen Generationen nicht mehr fürs Revier geeignet. Ich bin mir auch nicht sicher, welche Gluckenvariante für die Wildnis geeignet ist.
Es gibt Glucken, die schleichen sich bei Gefahr vom Nest und verstecken sich. Yellow wiederum drückte sich fest auf das Gelege um dann plötzlich und
unerwartet anzugreifen......Welche Taktik besser ist? Ich weiß es nicht.
VG
Dietmar