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1

24.07.2015, 23:47

Hahn oder Henne?

Hallo

Was meint ihr, sind das beides Hähne? Mit den weißen hab ich einfach noch nicht den dreh raus.

Sieht schon etwas nach Hahn aus oder?
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Vllt doch eine Henne?
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MfG Benny

2

25.07.2015, 00:02

Huhu!

Definitiv beides Hähne!

VG
Claudia

3

25.07.2015, 02:01

Ja, sind beides Hähne.
Wobei, egal ob weiß oder farbig: Den breiten, roten Scheitel kannst Du bei beiden als sicheres Indiz für Hähne nehmen.

PS: Ich würde den unteren behalten ;).

4

25.07.2015, 20:08

Schade, mit den Hennen klappt das nicht so wirklich dieses Jahr^^

Finde den oberen viel schöner, vllt hat er eine ungünstige Pose und der andere eine günstige!

Heimdall

Fortgeschrittener

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5

27.07.2015, 07:38

Falls es in Frage kommt würde ich auf jeden Fall den oberen behalten.

6

27.07.2015, 15:36

Dürfte ich erfahren, warum Ihr den oberen behalten würdet?

Für mich sieht der untere wesentlich "rassiger" aus, hat im Moment mauserbedingt nur einen schmaleren, dafür aber schön flachen und langen Schwanz. Alleine der "Adel" in Kopf und Hals ist beim unteren ein ganz anderer.

7

27.07.2015, 18:27

Hallo,
der obere ist zu kastig. Er wird mit Sicherheit ein grober Klotz. Auch ich würde den unteren bevorzugen. Nicht vergessen: fasanenhaft!

Gruß Uwe

Heimdall

Fortgeschrittener

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8

27.07.2015, 20:07

Hallo Uwe , Hallo Andreas,



ich bin mir sicher das Bild verzerrt sehr.

Vielleicht kann Benny ja noch mal ein anders einstellen.

Außerdem scheint das Exemplar Vierzehig zu sein, also schon eher nach Mutaus Vorbild.

Von "fasanenhaft" in dem Alter zu sprechen scheint mir zu früh.

khg

Buschhuhn-Greis

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9

27.07.2015, 23:28

Hallo
Ich wäre in diesem Falle bei Heimdall
KHG

10

28.07.2015, 00:17

Ich habe leider keine Bilder mehr von den zwei, werd ich aber die Tage machen und dann hier reinstellen.

11

28.07.2015, 01:56

Ich weiß, es sind Buschhühner, da ist es echt piepegal, wie die aussehen, aber viele Buschhühner sind für mich denn halt auch einfach nur grobe Klötze, wie Uwe schon so treffend formulierte.
Auch im "wilden" Vertreter unserer Tiere muss für mich "Musike drin sein", wie der Berliner sagt, also alles ein harmonisches Gesamtbild ergeben. Ich weiß auch, dass anatomische oder äußerliche Kleinigkeiten dem Tier selbst vollkommen egal sind, solange es damit ohne weiteres lebensfähig ist (die Zehigkeit ist mir bei Buschhühnern ohnehin relativ wurscht).

Jedoch fragte ich nach Euren Auswahlkriterien, und warum unbedingt der erste Hahn, um meinen Horizont zu erweitern. Ich selber bevorzuge auch im Buschhuhn fasanenartige, flache und lange Tiere, die hoch stehen, weil die wendig und flink sind, nicht durch's Unterholz laufen, sondern schon beinahe fließen, und vor allem erscheinen mir die langen, flachen Tiere die weit besseren Flieger zu sein.

Ich hatte ja schon wirklich fasanenartige wie auch eher blockige, eher zur Steilschwänzigkeit neigende Tiere, und ich hatte immer den Eindruck, dass die kurz- und steilschwänzigeren ihre Probleme damit haben, längere Strecken durch zu fliegen.
Wo die lang- und flachschwänzigen wie ein Fasan ohne weiteres auch mal 10- 20 m elegant am Stück hinlegen, wie diese abwechselnd flatternd und mit Gleitstrecken, legten die kurz- und steilschwänzigeren kaum mal mehr als vllt. 5 m am Stück hin, und das auch mehr an einem Stück flatternd, wie halt so ein übliches Haushuhn zu fliegen pflegt- die üblichen Flattersprünge eben, nur etwas weiter...

Ist irgendwie wie bei Hausenten und -gänsen und deren Wildformen oder wildformnahen Rassen...
Die richtigen Haustiere haben irgendwie immer einen viel steileren Schwanz als die Wildformen oder wildformnahen Rassen. Man betrachte einfach mal im Netz Bilder von Graugans und Hausgans oder Stockente und Hausente nebeinander.
Bei beiden Haustieren stehen im Laufen wie noch auffälliger im Wasser die Schwänze fast senkrecht in den Himmel, während sie bei den WIldformen nahezu waagerecht zu Land und Wasser stehen...
Und so kriegen ergo die steilschwänzigeren Hausformen bestenfalls nach viel, viel Übung und bei passendem Wind mal für mehr als 50 cm Höhe und 4 m Weite die Füße vom Boden- während die Wildformen und wildartigeren Rassen mit den normal flachen Schwänzen damit keine oder viel viel weniger Probleme haben...
Irgendwie kriegen die steilschwänzigeren Haustiere nicht den richtigen Körperwinkel zum effektiven Abfliegen hin, und das scheint mir bei Hühnern ganz genau derselbe Fall zu sein...

Für mich wären also die lang- und flachschwänzigeren somit die effektiver fluchtfähigen, was für freilaufende Hühner ja nur ein absoluter Vorteil ist, weswegen ich die bevorzuge :).

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Andreas75« (28.07.2015, 02:09)


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Beruf: Hufschmied

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12

28.07.2015, 10:58

Hallo Andreas,

lange schmale Formen bei Hühnern sehen zwar sehr elegant aus und mir gefallen die auch besser,
aber in useren Breiten ist ein gedrungener Körperbau durchaus von Vorteil.(Wärmespeicher)
Sieh dir Auerhühner,Birkühner, Rebhühner und viele mehr an,alle rund und kompakt.
Wenn du dir beim Jagdfasan den Schwanz wegdenkst ist auch er rundlich gebaut.
Wie von Dietmar schon beschrieben ist ein flacher Schwanz im Schnee ein gravierender Nachteil.
Deshalb haben sich bei heimischen Hühnerrassen wohl eher hochgetragene Schwänze durchgesetzt.
In Asien gibt es viele Rassen mit flachem Schwanz und schmaler Form,aber selbst das Bankivahuhn trägt
den Schwanz eher hoch und dies scheint beim Fliegen nicht zu stören.
Wildblütige Buschhähne tragen ihn auch höher und die fliegen wie die Amseln.

VG
Hubert

13

28.07.2015, 13:18

Mich dünkt, eine Frage, die nicht so leicht zu beantworten ist :).

14

28.07.2015, 20:12

Heute extra den Fotoapparat mitgenommen, leider war der Akku leer! Morgen klappts!

Aber Andreas, ich hab nochmal genau hingeschaut, die Schwanzfedern sind bei beiden ziehmlich genau gleich lang, also das Bild wirkt etwas unvorteilhaft.

15

29.07.2015, 22:35

Oberer Hahn:
index.php?page=Attachment&attachmentID=927

Beide, links unterer Hahn, rechts oberer Hahn
index.php?page=Attachment&attachmentID=928

Achja, der obere Hahn ist auch nicht 4 Zehig, hat an einem Fuß einen winzigen fünften Zeh. Mir persönlich nicht wichtig.

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